Maschinenbau im Oktober 2019: keine Entwarnung

Die Auftragslage der Maschinenbauer aus Deutschland hat sich abermals eingetrübt. Im Oktober 2019 lag der Auftragseingang wieder zweistellig um real 11% unter seinem Vorjahreswert, nachdem der September eine zwischenzeitliche Entspannung (-4% zum Vorjahr) gebracht hatte. „Die jüngsten Hoffnungszeichen auf ein Ende der konjunkturellen Talfahrt in der deutschen Industrie machen sich noch nicht in den Auftragsbüchern der Maschinenbauer bemerkbar“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers (Foto). 

VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V., 60528 Frankfurt, 01.08.2016 (c) Team Uwe Nölke | Fotografie & Film für Menschen & Unternehmen, D-61476 Kronberg, Brunnenweg 21, T +49 6173 321413, look@team-uwe-noelke.de, www.team-uwe-noelke. (Bild: VDMA e.V.)

(Bild: VDMA e.V.)

Die Bestellungen aus dem Inland sanken im Oktober um 13%, die Nachfrage aus dem Ausland ging um 10% zurück. Aus den Euroländern kamen 8% weniger Orders, aus den Nicht-Euroländer waren es 13% weniger. „Wir erleben auf vielen Feldern im Maschinenbau, dass Kunden ihre Investitionen zurückhalten. Grund dafür ist eine anhaltende Verunsicherung, wie es mit der Weltkonjunktur kurz- und mittelfristig weitergeht“, sagte Wiechers. Im Drei-Monats-Vergleich August bis Oktober 2019 lagen die Bestellungen ebenfalls um real 11% unter dem Vorjahreswert. Die Inlandsaufträge sanken um 11%, die Auslandsorders verbuchten ein Minus von 10%. Die Bestellungen aus den Euroländern gingen um 6% zurück, aus den Nicht-Euroländern kamen 12% weniger Aufträge.

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