Maschinenexporte leiden unter den Handelskonflikten

Globale Handelskonflikte und eine sich immer stärker abzeichnende Konjunkturschwäche belasten das Exportgeschäft der Maschinenbauer aus Deutschland. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres legten die Maschinenauslieferungen nach Angaben des Statistischen Bundesamts um nominal 0,9% oder 0,8Mrd.€ auf 89,2Mrd.€ im Vergleich zum Vorjahr zu.

Globale Handelskonflikte schaden dem exportorientierten Maschinenbau, so VDMA-Finanzexperte Dr. Ralph Wiechers. (Bild: VDMA e.V./Team Uwe Nölke)

Globale Handelskonflikte schaden dem exportorientierten Maschinenbau, so VDMA-Finanzexperte Dr. Ralph Wiechers. (Bild: VDMA e.V./Team Uwe Nölke)

Im ersten Quartal hatten die Ausfuhren (nach korrigierten Zahlen) noch ein Plus von 3,8% erreicht. Im zweiten Quartal (April – Juni) 2019 verbuchten die Maschinenbauer sogar ein Exportminus von 1,8% auf 44,7Mrd.€. „Die Unsicherheit, die insbesondere durch den Handelskonflikt zwischen den USA und China ausgelöst wird, sowie die fehlende Aussicht auf eine Einigung im Brexit-Streit schaden unserer exportorientieren Branche“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers (Foto). Zwischen Januar und Juni stiegen die Ausfuhren in die USA um 7,8% auf 9,96Mrd.€. Damit haben die USA einen Anteil von 11,2% an den gesamten deutschen Maschinenausfuhren. Die Exporte nach China legten im selben Zeitraum um lediglich 0,6% auf 9,72Mrd.€ zu, China hat damit einen Anteil von 10,4% an den gesamten Ausfuhren.

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