Network SSB macht Station in Bad Nauheim

Wenn es um die Nutzung von Effizienzpotenzialen geht, so gibt es im Schaltanlagenbau noch jede Menge Luft nach oben. Zu diesem Ergebnis kam vor zwei Jahren die Studie ‚Industrie 4.0 im Schaltschrankbau‘ des Instituts für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) an der Uni Stuttgart. Im Rahmen des Network SCHALTSCHRANKBAU, das am 24. Juni im hessischen Bad Nauheim Station machte, wurden diese Potenziale nun mit konkreten Lösungen angereichert. Den Auftakt machten die Firmen Conta-Clip und Weidmüller, die in ihren Vorträgen eine effiziente Verdrahtung fokussierten – von der Kabelkonfektion über die Markierung und Durchführung bis hin zur Verarbeitung im Schaltschrank.

 (Bild: TeDo Verlag GmbH)

(Bild: TeDo Verlag GmbH)

Tim Kramer hatte den Wertschöpfungsprozess im Schaltanlagenbau ganzheitlich im Blick und präsentierte Lösungen der in der Friedhelm Loh Group versammelten Unternehmen Rittal, Eplan sowie Rittal Automation Systems. Bernhard Hünermund von Schneider Electric demonstrierte den Teilnehmern, wie mit Hilfe intelligenter, kommunikativer und mit Mess- und Schutzfunktionen ausgestatteter Komponenten ein Energiemonitoring und -management möglich ist. Stefan Mülhens, Geschäftsführer von AmpereSoft, griff in seinem Vortrag das wichtige Thema Datendurchgängigkeit und herstellerunabhängige Software-Tools wie eCl@ss, Etim oder AutomationML auf. Ein zweiter Kernpunkt der Veranstaltung war die Vermittlung von Wissen. Michael Roick von Gossen Metrawatt erläuterte die wichtigsten Aspekte, die es zu beachten gilt, wenn Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen nach DIN EN61439-1 geprüft werden sollen. Rüdiger Stauch von Dehn gab Informationen zum Thema Überspannungsschutz und der damit verbundenen sicheren Verfügbarkeit von Anlagen im industriellen Umfeld. Für alle, die ihre Schaltanlagen nach Nordamerika exportieren, fasste Dirk Müller die neuesten Entwicklungen bei den Normen UL508A sowie CSA286 zusammen. Abgerundet wurde die Roadshow wie immer durch interessante Exponate, die die Industriepartner den Teilnehmern in den Network-Slots vorstellten. Den nächsten Halt legt das Network SSB nach der Sommerpause am 26. September in Stuttgart ein. Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.

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