Neues MES für die Kabelverarbeitungsindustrie 4.0

Zwei Branchenexperten bündeln ihre Kompetenzen: Komax Wire als Spezialist für Lösungen zur Kabelverarbeitung und der MES-Hersteller Itac Software. Durch die Kooperation entsteht ein Manufacturing Execution System (MES), das speziell auf die Branchenspezifika der kabelverarbeitenden Industrie ausgerichtet ist. Vorgestellt wurde das System erstmals auf der Komax-Inhouse-Show im Oktober 2016 am Hauptsitz von Komax in Dierikon, Schweiz.

„Die Anforderungen an die Qualität der Kabelsätze und -verbindungen im Automobil werden weiter steigen, da die Anzahl an elektronischen Baugruppen im Fahrzeug zunehmen wird und im Zuge dessen immer mehr sicherheitskritische Funktionen übernommen werden“, erklärt Marc Schürmann, Vice President Marketing, Sales und Services von Komax Wire. „Die zu fertigenden Produkte werden durch die Miniaturisierung der Kontaktelemente komplizierter zu verarbeiten sein, neue Materialien kommen zum Einsatz und gleichzeitig steigt der Kostendruck auf die Produkte“, ergänzt Marc Schürmann. Hinzu kommt die Anforderung, eine Null-Fehler-Produktion anzustreben. An diesem Punkt setzt die Zusammenarbeit zwischen Itac und Komax an: Es ist ein Manufacturing Execution System entstanden, das für durchgängige Transparenz in allen Fertigungsbereichen in der Kabelkonfektionierung bei gleichzeitiger Erhöhung der Produktivität und Qualität sorgt. Die Itac Software bietet ein MES mit breitem Funktionsumfang, das die Steuerung und Optimierung der kabelspezifischen Prozesse sowie der gesamten Produktion unterstützt. Dieses State-of-the-Art-System verfügt über die technologische und funktionale Intelligenz, die in der kabelverarbeitenden Industrie beim Einsatz eines modernen MES gefordert ist.

Als führender Hersteller von Lösungen für die Kabelverarbeitung unterstützt Komax wirtschaftliche und sichere Fertigungsabläufe. Durch die Bündelung der Kompetenzen beider Unternehmen entsteht ein MES, das mit seinen spezifischen Funktionalitäten exakt die Anforderungen der kabelverarbeitenden Industrie erfüllt. Die Lösung ist skalierbar und individuell an Kundenbedürfnisse anpassbar. Dabei ist sie für Firmen unterschiedlicher Größen einsetzbar. Durch diese Tatsachen sowie die branchenspezifischen, Industrie 4.0-fähigen Module zur Auftragsplanung und Fertigungsoptimierung und durch die Business-Intelligence für den Einsatz in der Konfektionierung besitzt das MES eine Alleinstellung im Markt für Kabelverarbeitung. Die End-to-End-Lösung ist auf die gesamte Supply Chain der Kabelverarbeitungsunternehmen ausgelegt – vom Wareneingang über alle Produktionsprozesse hinweg bis zum Warenausgang. Es ist ein Full-Scale MES zur Steuerung der gesamten Kabelsatzfertigung: Maschinen, Handarbeitsplätze, Betriebshilfsmittel, Materialfluss, Ressourcen. Die Maschinenspezifika lassen sich detailliert abbilden, so dass ein Produkt exakt nach Vorgabe gefertigt werden kann. Das System ermöglicht dem Kabelsatzfertiger, seine komplexen Produkte in der gewünschten Qualität – unter optimaler Ausnutzung der Materialien sowie der materiellen und immateriellen Ressourcen – termingerecht zu fertigen.

Das könnte Sie auch interessieren

Ihr Bau begann im Mai 1993, über 10 Millionen Menschen nutzen sie nun Tag für Tag, um durch das verzweigte urbane Netz der 24 Millionen Metropole am Yangtze zu gelangen. Die Shanghai Metro zählt mit ihrem rund 640 km weiten Netz und 393 Stationen zu den größten der Welt. Ein Projekt der Superlative – schnell, modern und zuverlässig – und es wächst weiter. Bis Ende 2020 wird das gesamte Netz auf 800 Kilometer ausgeweitet sein.

Anzeige

Standards für den Austausch von Projektdaten gewinnen massiv an Bedeutung: Der CAE-Spezialist AmpereSoft mit Sitz in Bonn engagiert sich deshalb jetzt als Mitglied bei AutomationML.

Am 25. Oktober ging mit der Veranstaltung in Bad Gögging bei Regensburg die diesjährige Reihe des Network SCHALTSCHRANKBAU erfolgreich zu Ende. Mit insgesamt rund 460 Teilnehmern an fünf Orten im gesamten Bundesgebiet war das 2018 erstmals durchgeführte Event ein voller Erfolg. Die anwesenden Schaltanlagenbauer und -planer informierten sich auf der eintägigen Veranstaltung in kompakter Form über die neuesten Entwicklungen ihrer Branche.

Anzeige
Anzeige

Condition Monitoring ist ein wesentlicher Bestandteil der Instandhaltungsplanung von Anlagen. Dies gilt nicht nur für Schaltschränke und

Gehäuse in Industrieanlagen, sondern für eine Vielzahl verschiedenster Anwendungen, in denen geregelte Prozesse ablaufen. Stegos kompakter Smart Sensor CSS 014 misst die beiden wichtigen Parameter Temperatur und Luftfeuchte und hilft, das geeignete Klima zu wahren.

Im September konnte der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau lediglich sein Vorjahresniveau halten, für eine Plusrate wie in den Vormonaten hat es nicht gereicht.

Anzeige

Für Applikationen unter widrigen Bedingungen hat Feas die Schaltnetzteile der Serien SNT126-K entwickelt. Trotz ihrer kompakten Abmessungen halten sie aufgrund ihrer soliden Konstruktion störenden Einflüssen wie Kälte, Hitze, Verschmutzungen oder starke Vibrationen stand.

„Wir haben im dritten Quartal nachhaltiges Wachstum erzielt“, sagte ABB CEO Ulrich Spiesshofer (Foto). ABB erzielte in diesem Zeitraum einen Umsatz in Höhe von 9,3Mrd.€, das sind 3% mehr als im Vorjahr. Dazu beigetragen habe vor allem die Division Robotik und Antriebe (Umsatz: +7%, Auftragseingang: +15%). In der Industrieautomation erreichte ABB ein Umsatzplus von 3% und ein Auftragsplus von 7%. Die Umsätze im Bereich Elektrifzierungsprodukte lagen ebenfalls bei +3%, der Auftragseingang legte um 6% zu. Insgesamt erhöhte sich der Auftragseingang im 3. Quartal um 9% auf 8,9Mrd.€.

Gleichspannung wird in Zukunft in vielen Bereichen der Energieversorgung von elektronischen Geräten eine wichtige Rolle spielen. Die neuen, aber auch die bestehenden Gleichspannungssysteme brauchen neue Überspannungsschutzgeräte, die aktuelle Sicherheitsanforderungen erfüllen.

In Zeiten voller Auftragsbücher sowie zunehmendem Fachkräftemangel müssen Wertschöpfungsprozesse immer schneller, präziser und wirtschaftlicher erfolgen. Dies gilt auch für den Schaltschrankbau. Die Digitalisierung ist dabei ein wichtiger Faktor. Im Interview erklärt Dr. Sebastian Durst, Leiter der Division Cabinet Products bei Weidmüller, wie das Unternehmen den Anforderungen der Digitalisierung begegnet und welche konkreten Angebote bereits existieren.

Für die Stadtwerke Hammelburg hat ABB ein Retrofit-Kit entwickelt, mit dem sich in die Jahre gekommene Kompaktleistungsschalter der Baureihe NZM ersetzen lassen. Hauptbestandteil des zertifizierten Kits ist der Kompaktleistungsschalter Tmax T7. Die neue Lösung eignet sich für den schnellen und einfachen Austausch.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige