Phoenix Contact rechnet 2016 mit realem Umsatzwachstum von 2%

Im Rahmen der Pressekonferenz auf der SPS IPC Drives in Nürnberg zog Roland Bent (Foto), CTO bei Phoenix Contact, eine vorläufige aktuelle Bilanz. Danach brachte das Jahr 2015 für die Phoenix Contact-Gruppe ein globales Wachstum von rund 8%. Berücksichtige man die Währungseffekte – durch die Schwäche des Euro zu vielen internationalen Währungen –, dann zeige sich ein reales Marktwachstum von rund 3%. Dieser eher moderate Wert lag immer noch im oberen Bereich der Branche.

Die marktökonomischen Effekte der Weltwirtschaft, die auch zu diesem Wert geführt hatten, setzten sich laut Bent im laufenden Jahr fort. So weise der US-amerikanische Markt immer noch deutliche Reaktionen auf die Investitionen auf, die wegen des niedrigen Ölpreises und bestehender Überkapazitäten nahezu entfielen. Die seit zwei Jahren deutliche Abkühlung der chinesischen Wirtschaft habe sich in 2016 noch verstärkt. Der europäische Markt zeige dagegen 2016 weiter gutes Wachstum für die gesamte Branche. Diese Effekte spiegeln sich auch im Umsatzverlauf von Phoenix Contact in 2016 wider. In Summe liegt das aktuelle Marktwachstum bei 4%, wobei in diesem Jahr deutliche negative Währungseffekte eintraten. Das Umsatzwachstum in Euro liegt laut Bent daher nur bei 2%. Wesentlicher Wachstumstreiber ist Deutschland mit rund 4% und Europa mit gut 5%. Die weltweite Mitarbeiterzahl wird 2016 um ca. 500 Personen auf mehr als 15.000 ansteigen. In Deutschland gab es einen Aufbau von rund 150 Stellen. „Für 2017 sehen wir, trotz aktuell fehlender deutlicher konjunktureller Indikatoren, gute Wachstumsmöglichkeiten im mittleren bis oberen einstelligen Bereich.“, so Bent.

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