Phoenix Contact und Venios verkünden Kooperation

Mit dem Wegfall konventioneller Erzeuger stehen Verteilernetze künftig vor neuen Herausforderungen: Es entsteht eine zunehmende Volatilität durch die erneuerbaren Energien und die Anforderungen der Verbraucher an die Versorgungssicherheit steigen.

(v.l.n.r.): Dr. Jonas Danzeisen, Geschäftsführer Venios, und Ulrich Leidecker, Leiter Business Area Industry Management und Automation, Phoenix Contact (Bild: Phoenix Contact GmbH & Co. KG)

(v.l.n.r.): Dr. Jonas Danzeisen, Geschäftsführer Venios, und Ulrich Leidecker, Leiter Business Area Industry Management und Automation, Phoenix Contact (Bild: Phoenix Contact GmbH & Co. KG)

Dies sorgt dafür, dass die kostenoptimierte Bewirtschaftung der Assets unter den heutigen Voraussetzungen schwieriger wird. Phoenix Contact und Venios werden aus diesen Gründen für den Markt eine IoT-Plattformlösung bereitstellen, die für Transparenz und Steuerbarkeit in der Mittel- und Niederspannungsebene sorgt und ein wirtschaftlich optimiertes Management von Verteilnetzen ermöglicht. Das Frankfurter Unternehmen Venios entwickelt seit 2012 Software Lösungen für orts- und zeitaufgelöste Analyse von elektrischen Energiesystemen. Die Venios Energy Plattform ist dabei auf massive parallele Verarbeitung verschiedener Datenquellen und Modelle ausgelegt. Verknüpft mit Informationen zur Topologie und Ausstattung des lokalen Netzes können Lastflüsse modelliert, berechnet sowie mittels integriertem Geo-Informations-Systems (GIS) graphisch aufbereitet und bereitgestellt werden. Eine Vielzahl an Prognoseszenarien erlaubt darüber hinaus einen Blick in die Zukunft. Die Lösungen von Phoenix Contact liefern neben mathematischen Modellen Live-Daten aus Ortsnetzstationen, EEG-Anlagen oder MS-Schwerpunktstationen. Sie bilden damit die Basis für eine optimierte Prognosesteuerung sowie automatisierte Netzführung im Verteilnetz. Die PLCnext-Plattform dient hier zukünftig als Grundlage für einen interoperablen Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Teilsystemen in der unteren Verteilnetzebene. „Das bedeutet u.a., dass sich Funktionen nach IEC61131-3, Routinen von C/C++, C# oder Matlab Simulink bei diesem Konzept flexibel und wahlfrei miteinander kombinieren lassen“ so Ulrich Leidecker, Leiter Business Area Industry Management und Automation bei Phoenix Contact.

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