Plattformökonomie wird auch den Maschinenbau verändern

Die Wertschöpfung in der Maschinenbauindustrie erfolgt immer stärker durch digitale Services. Dabei stellt die Plattformökonomie eine neue Möglichkeit zur Abwicklung von Geschäftsvorgängen dar, die im B2B-Bereich immer mehr an Bedeutung gewinnt. „Es ist zu erwarten, dass sich in der Maschinenbaubranche in den kommenden Jahren deutliche Veränderungen und Marktverschiebungen ergeben werden“, sagt Volker Schnittler, Plattformökonomie-Experte der Abteilung Informatik im VDMA. „Dabei wird sich vor allem der Geschäftsbereich verändern, der sich mit Service sowie der Beschaffung von Ersatzteilen und Zubehör befasst.“ Der klassische Maschinen- und Anlagenbau werde von der Entwicklung eher weniger betroffen sein. Je komplexer und kundenindividueller das Produkt- und Dienstleistungsangebot ist, desto später werde es im Sinne der Plattformökonomie abgebildet werden können. Dieser Umstand biete der Branche die Möglichkeit, mit dynamischen Geschäftsbereichen in die Plattformökonomie einzusteigen. Gleichzeitig könnten wertvolle Erfahrungen gesammelt werden, um ertragsstarke Marktsegmente wirkungsvoll und nachhaltig abzusichern und auszubauen. Der VDMA hat ein Whitepaper veröffentlicht, das Unternehmen eine Orientierung geben soll, individuell und erfolgreich ihre Produkte und Dienstleistungen zukünftig auch über Plattformen bei ihren Kunden zu platzieren. Mehr Informationen unter sud.vdma.org.

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