Quo vadis, deutsche Elektroindustrie?

Politiker und Industriefachleute diskutierten auf dem ZVEI-Jahreskongress am 8. Juni in Berlin die Perspektiven der deutschen Elektroindustrie. Weidmüller-Vorstandsvorsitzender Dr. Peter Köhler: „Deutschland hat gute Aussichten, muss aber seine Chancen entschlossener nutzen.“ Unter dem Motto ‘Vernetzung. Sicherheit. Vertrauen’ gaben die Industrievertreter im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Elektroindustrie ab. Köhler erörterte gemeinsam mit dem Vorsitzenden der ZVEI- Geschäftsführung Dr. Klaus Mittelbach und Siemens-Vorstandsmitglied Klaus Helmrich bei einem von Ranga Yogeshwar moderierten Power Talk die Frage „Wie ist die deutsche Elektroindustrie im Kontext globaler Entwicklungen aufgestellt?“.

Köhler äußerte sich insbesondere zu den Themen Stärken und Vorzügen der deutschen Branche sowie zu den Aussichten für eine europäische Initiative in der Elektrotechnik: „Insgesamt müssen wir die europäischen Bemühungen in Sachen Industrie 4.0 und Robotik stärken. Deutschland ist zwar ein großer Markt innerhalb Europas, aber wir können langfristig nur im Verbund mit den anderen europäischen Ländern erfolgreich sein.“Der Weidmüller-Vorstandsvorsitzende sieht eine große Chance in der Kooperation zwischen dem Industrial  Internet Consortium und der Plattform Deutschland, denn dadurch könne es gelingen, Standards gemeinsam zu setzen.

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