Rechenzentrum in Windenergieanlage ausgezeichnet

Stromintensive Rechenzentren dort zu bauen, wo der Strom klimafreundlich direkt bezogen werden kann – in einer Windenergieanlage: Dafür steht seit wenigen Jahren die Idee WindCores. Am 11. April ist ein neues Konzept namens WindCores++, das in Kooperation von WestfalenWind IT mit Rittal und SICP entwickelt wurde, in der Kategorie 1 ‚Ideen und Forschungen rund um das Rechenzentrum‘ für Cloud-Hosting als Sieger beim Deutschen Rechenzentrumspreis prämiert worden. Der Preis, der zukunftsweisende Ideen und Konzepte zur Steigerung der Energieeffizienz in Rechenzentren seit neun Jahren auszeichnet, wurde diesmal in Flörsheim am Main verliehen.

 (Bild: Rittal GmbH & Co. KG)

(Bild: Rittal GmbH & Co. KG)

Die 16-köpfige Fachjury beeindruckte beim neuen Konzept insbesondere die Verbindung aus Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Es bezieht zu über 90 Prozent Windstrom und nutzt Synergien, um Ressourcen zu sparen. Durch den Einbau und die Integration in Windenergieanlagen werden bestehende Infrastrukturen und das Gebäude, wie der Turm oder das vorhandene Stromnetz, genutzt. Bei WindCores++ geht es insbesondere um die Maximierung der Stellfläche für Server in Windkraft-Türmen. Rittal und WestfalenWind IT werden künftig die Beratung und Planung für die Umsetzung des Konzepts übernehmen. Rittal wird darüber hinaus die gesamte Rechenzentrums-Infrastruktur bereitstellen. Das Konzept zeigt, wie für den Cloudbetrieb bis zu 50 IT-Racks in einer einzigen Windenergieanlage installiert werden können.

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