Umsatz im Ausland stabil, Auftragseingänge rückläufig

Die deutsche Elektroindustrie musste im Oktober einen Auftragsrückgang von -5,3% gegenüber dem Vorjahr hinnehmen. „Da die Aufträge im entsprechenden Vorjahresmonat aber zweistellig gewachsen waren und die Messlatte dadurch recht hoch lag, lässt sich der jüngste Rückgang durchaus relativieren“, so die Einschätzung von ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. 

 (Bild: Destatis und ZVEIeigene Berechnungen)

(Bild: Destatis und ZVEIeigene Berechnungen)

Während die Inlandsbestellungen im Oktober um 11% nachgaben, fielen die Auslandsbestellungen nur leicht um 0,7% zurück. Hier standen sich allerdings ein Minus von 9,9% bei Aufträgen aus dem Euroraum und ein Plus von 4,4% bei denen aus Drittländern gegenüber. Im gesamten Zeitraum von Januar bis Oktober des laufenden Jahres lagen die Bestellungen 2,2% unter Vorjahr. Kunden aus dem Inland bestellten 3% und jene aus dem Ausland 1,7% weniger als 2018. Auch hier entwickelten sich die Aufträge aus der Eurozone (-4,5%) schwächer als die aus Drittländern (-0,1%). Mit 16,5Mrd.? verfehlten die deutschen Elektrounternehmen beim Umsatz ihren Vorjahreswert um 4%. Die Inlandserlöse sackten um 9,9% auf 7,8Mrd.? ab, während die Auslandserlöse um 1,8% auf 8,7Mrd.? zulegen konnten. Hier wuchsen die Geschäfte aus dem Euroraum etwas stärker (+2,3% auf 3,3Mrd.?) als jene mit Partnern aus dem Nicht-Euroraum (+1,4% auf 5,4Mrd.?).

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