Welt-Elektromarkt wächst 2016 um drei und 2017 um vier Prozent

Nach jüngsten Berechnungen des ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie ist der Welt-Elektromarkt im Jahr 2015 um drei Prozent auf 3.611Mrd.€ gewachsen. „ Für 2016 erwarten wir einen Anstieg von ebenfalls 3% und für 2017 von 4%“, sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann.

Der Elektromarkt in Asien belief sich im vergangenen Jahr auf 2.094Mrd.€. Damit steht er für 58% des globalen Marktvolumens. Sein Wachstum lag 2015 bei 4%. In diesem und im nächsten Jahr dürfte er um vier bzw. 5% zulegen. Für den chinesischen Elektromarkt – mit einem Anteil von 37% am Weltmarkt der mit weitem Abstand größte Ländermarkt – wird 2016 und 2017 wieder ein Wachstum von jeweils 6% erwartet. Der japanische Elektromarkt ist im vergangenen Jahr um 1% auf 254Mrd.€ geschrumpft. Mit einem Anteil von 7% nimmt er aber weiterhin die dritte Position im globalen Ranking ein. In diesem Jahr dürfte er nochmals um ein Prozent nachgeben. Für 2017 geht der ZVEI von Stagnation aus. Der Elektromarkt in Amerika insgesamt hat sich 2015 um 2% auf 726Mrd.€ vergrößert. Die Wachstumsaussichten für 2016 und 2017 liegen bei 1 bzw. 3%. Der US-Markt hat 2015 um 3% auf 510Mrd.€ zugelegt. Damit bleibt er auf Position zwei im Länderranking. 2016 und 2017 ist mit einem Plus von 2 bzw. 3% zu rechnen. In Europa war das Marktwachstum 2015 mit +3% auf 671Mrd.€ etwas kräftiger als in Amerika. Der europäische Elektromarkt macht heute 19% des Weltmarkts aus. „ Dieses und nächstes Jahr sollte er ebenfalls um jeweils 3% zulegen“, so Gontermann. Der deutsche Markt zog im vergangenen Jahr um 2% auf 118Mrd.€ an. Er blieb mit einem Anteil von 3% der fünftgrößte der Welt. Für 2016 und 2017 wird ein Zuwachs von jeweils 2% erwartet.

Das könnte Sie auch interessieren

Das könnte Sie auch interessieren

Die diesjährige Ormazabal Techniktagung der Vertriebsregion Süd fand am 4. Juli im Kraftwerk Rottweil statt und widmete sich unter anderem den Fragen: Wie lässt sich beim vermehrten Einsatz dezentraler Erzeuger die Netzstabilität nachhaltig sichern? Welche Rolle nehmen Batteriegroßspeicher in der Energiewende ein? ‣ weiterlesen

Anzeige

Wie kann man die Wertschöpfungskette im Schaltanlagenbau konkret optimieren? Wo stehen Unternehmen heute in Bezug auf verfügbare digitalisierte und automatisierte Arbeitsweisen? Eplan präsentiert die Panel Building Automation Matrix (PAM). Die Basis bildet eine Feldstudie bei 150 Unternehmen inklusive definierter Fallstudie. Mit PAM analysieren die Berater von Eplan in nur wenigen Minuten den individuellen Status quo von kundenspezifischen Prozessen im Schaltanlagenbau. Im Benchmark-Vergleich ergeben sich konkrete Einsparpotenziale, die synchronisiert von Eplan und Rittal im Bereich Maschinentechnik, Software und Consulting umgesetzt werden. ‣ weiterlesen

Anzeige

Ob Serienfertigung oder Unikate: Zum klassischen Schaltschrankbau gehört eine Vielzahl manueller Arbeitsschritte. Das macht den Prozess insgesamt zeitaufwendig und teuer. Die Lösung: Eine Produktivitätssteigerung bei gleichzeitig höherer Flexibilität und Transparenz verspricht die durchgängige Digitalisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Vollständig digitalisierte Prozessabläufe erhöhen die Effizienz in Fertigung und Planung um fast 40 Prozent. ‣ weiterlesen

Anzeige

Im Mai 2019 sind die Auftragseingänge in der deutschen Elektroindustrie um 3,5% hinter ihrem Vorjahreswert zurückgeblieben. ‣ weiterlesen

Die aktuelle Entwicklung unserer Gesellschaft ist geprägt durch komplexe Systeme, integrale Prozessen und deren Verknüpfungen in der physisch-realen wie auch digital-virtuellen Welt. Deren Handlungsräume nehmen direkten Einfluss auf die Produktionswelt und sind unter dem Stichwort Industrie 4.0 weltweit subsummiert. Im persönlichen wie auch im beruflichen Umfeld wachsen so Produkte, Dienstleistungen, Produktionsanlagen wie auch Objekte mit eingebetteter Software zu intelligenten und verteilten Systemen zusammen und verlangen unsere „cyberphysische“ Aufmerksamkeit. Wie können wir diesen Anforderungen gerecht werden? Was beschreibt die DNS des Mitarbeiters der Zukunft für produzierende Unternehmen?‣ weiterlesen

Es scheinen goldene Zeiten anzubrechen: Überall wird von neuen Geschäftsmodellen gesprochen. Sie versprechen erweiterte Geschäftsfelder für traditionelle Elektrobetriebe ebenso, wie einen profitablen Business Plan für eine Unternehmensgründung. Auch müssen sie herhalten als Hoffnungsträger bei drohenden Arbeitsplatzverlusten, die angesichts fortschreitender Automatisierung in Produktionsbetrieben befürchtet werden. Aber wie genau können diese Modelle aussehen? Und wer kann diese Dienstleistungen erbringen? Wer braucht sie? Wir geben eine Antwort. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige