Die DNS des Mitarbeiters der Zukunft

Bereitschaft zur Veränderung

Die aktuelle Entwicklung unserer Gesellschaft ist geprägt durch komplexe Systeme, integrale Prozessen und deren Verknüpfungen in der physisch-realen wie auch digital-virtuellen Welt. Deren Handlungsräume nehmen direkten Einfluss auf die Produktionswelt und sind unter dem Stichwort Industrie 4.0 weltweit subsummiert. Im persönlichen wie auch im beruflichen Umfeld wachsen so Produkte, Dienstleistungen, Produktionsanlagen wie auch Objekte mit eingebetteter Software zu intelligenten und verteilten Systemen zusammen und verlangen unsere ‚cyberphysische‘ Aufmerksamkeit. Wie können wir diesen Anforderungen gerecht werden? Was beschreibt die DNS des Mitarbeiters der Zukunft für produzierende Unternehmen?

Mensch im Mittelpunkt der Produktion – Befähiger zum Wandel (Bild: ©zapp2photo/Stock.adobe.com / Technische Fachhochschule Wildau)

Mensch im Mittelpunkt der Produktion – Befähiger zum Wandel (Bild: ©zapp2photo/Stock.adobe.com / Technische Fachhochschule Wildau)

Der technologische Wandel der Produktionsmittel führt zu tiefgreifenden Veränderungen in der Organisation von Arbeit. Gründe hierfür sind die Einführung neuer, intelligenter, technischer Akteure und der damit einhergehende Wandel im Aufgabenspektrum der Mitarbeiter sowie die revolutionäre Neuausrichtung der Kommunikationsbeziehungen und Entscheidungsfindungsstrukturen zwischen Menschen und Technik. Smart Factories, die vernetzt und digitalisiert, flexibel, wirtschaftlich und ressourceneffizient geringste Stückzahlen herstellen, entsprechen der Vision von Industrie 4.0. In diesen Fabriken agieren die nicht-menschlichen Entitäten selbstständig und sind aktive Elemente des Produktionsprozesses. Dennoch bleibt der Mensch mit seinen vielschichtigen Fähigkeiten und Kompetenzen eine relevante Größe für die Verwirklichung dieser Vision. Seine Qualifikationen werden – zusammen mit Geschwindigkeit und Infrastruktur – als einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren angesehen. Auch Fragen der generationsübergreifenden Akzeptanz rücken – insbesondere vor dem Hintergrund des visionären Bildes der Industrie 4.0-Fabrik – in den Fokus und sind Teil der aktuellen Lehr-, Forschungs- und Praxisproblematiken. Im Kontext von Industrie 4.0 ist zu erwarten, dass berufsübergreifende Qualifikationen aufgrund wechselnder Aufgabenfelder an Bedeutung gewinnen. Die Relevanz von Maßnahmen zur Qualifizierung und zum Kompetenzaufbau, wie berufsübergreifende Schulungen, Fortbildung, Training-on-the-job und lebenslanges Lernen, wird darauf basierend zwangsläufig weiterhin steigen. Neben den Qualifikationen mit konkretem Bezug zu den operativen Tätigkeiten, werden von dem Mitarbeiter in der Fabrik der Zukunft ebenso entsprechende Soft Skills – Selbstwirksamkeit, Zuverlässigkeit, Flexibilität, Eigenmotivation und Zielstrebigkeit, rasche Anpassungs- und Innovationsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit sowie Kreativität – erwartet. Was kann in diesem Prozess unterstützend mitwirken? Was befähigt uns ein prozessübergreifendes Verständnis zu vermitteln?

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