Verbindungssysteme für Achterbahn-Fahrgeschäfte

Robuste Leitungen für sicheren Spaß

Wer in einer Achterbahn fährt oder den Ausblick im Riesenrad genießt, möchte sich um seine Sicherheit keine Gedanken machen. Muss er auch nicht, wenn er in einem der Fahrgeschäfte von Gerstlauer Amusement Rides sitzt. Für den Betrieb in Münsterhausen haben Zuverlässigkeit und Sicherheit oberste Priorität. Dazu leistet auch Lapp einen Beitrag mit robusten Verbindungssystemen und einer E-Shop-Lösung für eine schnelle Bestellung.

Die Achterbahn im Zoo und Tierpark Tatzmania in Löffingen wurde von der Firma Gerstlauer Amusement Rides gebaut. (Bild: U.I. Lapp GmbH)

Gerstlauer? Diesen Namen haben vermutlich die Wenigsten schon einmal gehört. Obwohl viele Menschen dem Unternehmen schon einmal ihre Gesundheit anvertraut haben – in einem Fahrwerk wie z.B. dem Gold Rusher oder der Achterbahn im Zoo und Tierpark Tatzmania in Löffingen. Auch in Japan steht eine Gerstlauer Achterbahn mit der weltweit steilsten Abfahrt und einer Gesamtfahrtstrecke von über 1.000m. Und auch der größte deutsche Freizeitpark betreibt eine Achterbahn, die als erste weltweit einen freien Rückwärtsfall bietet. Spaß und Nervenkitzel – in vielen Freizeitparks der Welt sind sie eng mit der Firma in Münsterhausen verbunden. Bekanntheit hat Gerstlauer jüngst mit dem ersten ‚grünen‘ Riesenrad der Welt erlangt. Es ist besonders energieeffizient, weil es Bremsenergie zurückgewinnt und diese in einen Energiespeicher speist. Der gibt die Energie wieder frei, wenn sich das Riesenrad erneut in Bewegung setzt – ähnlich wie bei einem Hybridauto, nur mit viel mehr elektrischer Leistung. Das Hybridkonzept verbessert die Energiebilanz des Riesenrads deutlich. „Dieses neue Projekt ist für uns genauso spannend wie eine spektakuläre Achterbahn“, berichtet Erwin Haider, der Leiter der Elektroabteilung. An einem neuen Fahrgeschäft arbeiten die 100 Mitarbeiter über mehrere Monate. Das reicht von den Simulationen am Computer über die Konstruktion in Münsterhausen bis zu Aufbau und Inbetriebnahme am Ort des Kunden. „Wenn man das fertig aufgebaut sieht, erfüllt es einen jedes Mal aufs Neue mit Stolz. Diese Arbeit macht richtig Spaß.“

Gerstlauer bezieht schon seit über zehn Jahren seine Verbindungslösungen von Lapp – von der Steuer- über die Servo- bis hin zur Datenleitung. (Bild: U.I. Lapp GmbH)

Viel Freude – aber sicher

Keinen Spaß verstehen die Münsterhausener, wenn es um die Sicherheit der Fahrgäste geht: „Wir wollen den Menschen Freude bereiten, bei Zuverlässigkeit und Sicherheit machen wir aber keine Kompromisse“, so Erwin Haider. Die Fahrgeschäfte sind 20 Jahre oder länger im Einsatz und müssen immer funktionieren. Gerstlauer stellt daher hohe Ansprüche an die Qualität und die beginnt bei den Zulieferern. Bei der Auftragsvergabe steht der Preis deshalb nicht im Vordergrund, Aufträge vergibt das Unternehmen vielmehr an bewährte Zulieferer, auf deren Qualität und Liefertreue es sich hundertprozentig verlassen kann. Die sind ebenfalls überwiegend in Süddeutschland angesiedelt. Die räumliche Nähe helfe, ein enges persönliches Verhältnis zu entwickeln. Das sei wichtig, so Haider, weil daraus langfristige Partnerschaften entstünden, in denen beide Seiten auf Konsistenz und Zuverlässigkeit achteten. Das gelte auch für die Verkabelung. Bei dieser bedient sich Gerstlauer schon seit über zehn Jahren aus dem breiten Produktspektrum von Lapp und bezieht daraus Steuer-, Servo- und Datenleitungen. Weil die Fahrgeschäfte weltweit gefragt sind, müssen diese Kabel alle internationalen Normen abdecken, jedes Wetter aushalten und langfristig die Funktion sicherstellen. Im Gold Rusher im Tatzmania Park spielen die VDE-registrierte ölbeständige PVC-Steuerleitung Ölflex Classic 110 und die geschirmte Servoleitung für hochdynamischen Einsatz in Energieführungsketten Ölflex Servo FD 796 CP die zentrale Rolle in der Verkabelung. Bei Gerstlauer gibt es keine Routine im Einkauf. Jedes Fahrgeschäft hat seine eigenen Anforderungen und auf die muss Lapp als Zulieferer schnell und zuverlässig reagieren.

Per Smartphone bestellt

Ein Pluspunkt ist der Lapp E-Shop, in dem der Kunde Teile ordern kann, die meist innerhalb von 24 Stunden geliefert werden. „Gerstlauer ist einer unserer wichtigsten Kunden im digitalen Umfeld“, sagt Manuel Richter, Digital Sales Manager bei Lapp. „Da war es selbstverständlich, dass wir unsere Prozesse ganz auf die spezifischen Bedürfnisse anpassen.“ Mitarbeiter von Gerstlauer greifen mit ihrem Smartphone auf die mobile Website des E-Shops zu – auch von der Baustelle aus. Das ist zum Beispiel nützlich, wenn kurzfristig mehr oder andere Kabel benötigt werden. „Wir wissen meist nicht zu 100%, was uns auf der Baustelle erwartet,“ erklärt Erwin Haider. „Deshalb wollen wir schnell und flexibel reagieren können und auch Partner haben, die uns dabei unterstützen.“ Um ein Kabel zu bestellen, scannt der Mitarbeiter einen Barcode ein. Der E-Shop zeigt das Produkt sofort und verwechslungsfrei samt seiner Verfügbarkeit an. Die bestellten Kabeltrommeln nummeriert Lapp vor und liefert sie an jeden gewünschten Ort, in der Regel am nächsten Tag, auch am Wochenende. Damit erspart sich Gerstlauer einen Umweg über den zentralen Einkauf.

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