Interface-Geräte für kompakte Schaltkästen

Tür-Stopper

Klassische Interface-Geräte passen in kompakte Schaltkästen modularer Anlagen oder mobiler Maschinen oft nicht hinein, denn es fehlt der Platz für Trenner und Verstärker mit 12 Zentimeter Tiefe. Daher erweitert Turck die IMX-Reihe jetzt um IMXK-Geräte mit nur 7,7 Zentimeter Tiefe. Sie erreichen in Sachen Geschwindigkeit, Präzision und Internationalität
die Spitzenwerte der IMX-Geräte, finden aber auch in den flachen Schaltgehäusen modularer Anlagen Platz.

In der Bauform IMXK sind verfügbar: Trennschaltverstärker für digitale Eingangs – signale (IMXK12-DI) und Ventilsteuerbausteine für digitale Ausgangssignale (IMXK12-DO) sowie Messumformer-Speisetrenner für analoge Eingangssignale (IMXK12-AI) und Trenner für analoge Ausganssignale (IMXK12-AO). (Bild: Hans Turck GmbH & Co. KG)

Der Trend zur Modularisierung macht vor der Prozessindustrie nicht halt. Er ist eine Antwort auf den gestiegenen Wunsch nach effizienterem Engineering, höherer Flexibilität und kürzeren Produkteinführungszeiten. Die Modularisierungsstrategien vieler Anlagenbauer für Hersteller chemischer und pharmazeutischer Produkte haben das Versuchsstadium hinter sich gelassen. Doch auf der Ebene der Leitsysteme sind die neuen Prozesse noch nicht optimal abgebildet. Der Namur-Arbeitskreis 1.12 hat bereits in seiner Namur-Empfehlung (NE) 148 skizziert, welche Anforderungen an die Automatisierungstechnik gestellt werden, um die modularisierte Produktion abzubilden. Die Leitsystemhersteller befinden sich noch im Prozess der Anpassung an die Anforderungen der Namur und stimmen ihre Antwort im ZVEI-Arbeitskreis ‚Modulare Automation‘ ab.

Platz schaffen: Die neuen IMXK-Interface-Geräte haben 35 Prozent weniger Tiefe und sind damit geeignet für kompakte Schaltkästen. (Bild: Hans Turck GmbH & Co. KG)

Kompakte Trennbarrieren für modulare Prozessautomation

Angesichts dieser komplexen Gemengelage blieb manche eher banale Frage lange unbeantwortet. Auf Modulen für Prozessanlagen werden in der Regel keine Standard-Schaltschränke eingesetzt, sondern kleine Schaltkästen und -gehäuse. Diese sind nicht nur schmaler und niedriger, sondern auch weniger tief. Die Interface-Technik der jüngsten Generation passt da oft nicht hinein. Die Geräte aller großen Hersteller sind in den letzten Jahren zwar immer schmaler geworden, aber eben auch tiefer und höher. Gerade die Tiefe von rund 12 Zentimetern kann in kompakten Schaltgehäusen mit nur 10 oder 15 Zentimetern schon mal zum ‚Tür-Stopper‘ werden.

Nur 77mm Tiefe für kompakte Schaltgehäuse

Aus diesem Grund erweitert Turck seine Interface-Gerätefamilie IMX um die kompaktem IMXK-Geräte. Sie sind mit nur 77 Millimetern um 35 Prozent kürzer als viele der gängigen Interface-Geräte am Markt. Ihre Breite von 12,5 und die Höhe von 117 Millimetern entspricht den klassischen IMX-Geräten und ist gleichzeitig quasi ein Branchenstandard. Turck bringt zunächst vier Varianten in der IMXK-Bauform auf den Markt:: Trennschaltverstärker für digitale Eingangssignale (IMXK12-DI) und Ventilsteuerbausteine für digitale Ausgangssignale (IMXK12-DO) sowie Messumformer-Speisetrenner für analoge Eingangssignale (IMXK12-AI) und Trenner für analoge Ausgangssignale (IMXK12-AO).

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