ABB schließt Verkauf von Power Grids an Hitachi ab

Mit dem planmäßigen Abschluss des Verkaufs von 80,1% ihres Stromnetze-Geschäfts an Hitachi, hat die ABB bei ihrer Transformation zu einem dezentralisierten, globalen Technologieunternehmen einen wichtigen Schritt getan. Dank der Devestition kann sich das Unternehmen laut eigenen Angaben nun auf wichtige Markttrends und Kundenbedürfnisse konzentrieren. Dazu gehören etwa die Elektrifizierung von Verkehr und Industrie, automatisierte Produktionsprozesse, digitale Lösungen oder die nachhaltige Steigerung der Produktivität. „Der Abschluss des Verkaufs von Power Grids an Hitachi ist ein wichtiger Wendepunkt in der Geschichte unseres Unternehmens. Seit der Ankündigung dieses Vorhabens hat ABB auf ihrem Weg hin zu einem stärker kundenorientierten Unternehmen mit einer vereinfachten Organisation bereits deutliche Fortschritte gemacht. Wir sind überzeugt, mit Hitachi den besten Eigentümer für den Geschäftsbereich und seine weitere Entwicklung gefunden zu haben. Dabei kann Hitachi auf dem soliden Fundament aufbauen, das wir als ABB für Power Grids gelegt haben,“ sagte Peter Voser, Verwaltungsratspräsident von ABB. „ABB hält an ihrer Absicht fest, die Nettoerlöse aus der Transaktion für ein Aktienrückkaufprogramm zu verwenden. Dieses Programm soll unter Berücksichtigung der jeweiligen Umstände auf effiziente und verantwortungsvolle Weise umgesetzt werden.“ ABB beabsichtigt, die aus dem Verkauf des Bereichs Stromnetze erzielten Nettoerlöse in Höhe von 7,6 bis 7,8Mrd.$ an ihre Aktionäre auszuschütten. ABB ist langjähriger Partner von Hitachi und wird zunächst 19,9% ihrer Anteile am Geschäftsbereich Stromnetze behalten. Das Joint Venture mit Hauptsitz in der Schweiz wird unter dem Namen Hitachi ABB Power Grids firmieren. Es hat einen Jahresumsatz von rund 10Mrd.$, etwa 36.000 Mitarbeitende und Kunden in über 90 Ländern.

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