Siemens

Siemens konnte im 2. Quartal 2016 einen Umsatz von 19Mrd.€ erzielen. Das sind 5% mehr als im Vorjahresquartal. Das gab Joe Kaeser (Bild), Vorstandsvorsitzender von Siemens, auf einer Pressekonferenz bekannt. Der Auftragseingang stieg um 7% auf 22,3Mrd.€.

Anzeige

„ Wir haben ein starkes Quartal geliefert und sind mit der Umsetzung unserer Vision 2020 auf gutem Weg. Deshalb heben wir die Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2016 an, obwohl die makroökonomischen und geopolitischen Entwicklungen unsere Märkte weiterhin belasten.”, sagte Joe Kaeser (Foto), Vorsitzender des Siemens-Vorstands, am 25. Januar im Rahmen der Hauptversammlung in München. Großaufträge in Europa und Afrika ließen den Auftragseingang im ersten Quartal im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2015 um 27% auf 22,8Mrd.€ ansteigen, die Umsatzerlöse lagen mit 18,9Mrd.€ um 8% höher.

Siemens hat den Auftrag erhalten, das Sendezentrum des ZDF in Mainz mit neuer Energieversorgungstechnik auszustatten. Die bestehenden 20kV-Mittelspannungsschaltanlagen sollen ersetzt und die Schutztechnik modernisiert werden. Zur Steuerung und Überwachung der kompletten Energieversorgung wird Siemens ein autarkes Leitsystem aufbauen. Alle Arbeiten müssen während des laufenden Sendebetriebs durchgeführt und dabei die Energieversorgung jederzeit sicher gestellt werden.

Anzeige
Anzeige

Siemens investiert rund 200Mio.€ in seine erste Wind-Offshore-Produktionsstätte in Deutschland. Geplant ist eine Fertigung für Maschinenhäuser für Windturbinen der nächsten Generation in Cuxhaven. Die Windenergieanlagen sind für den Einsatz auf dem Meer konzipiert und haben eine Leistung von 7MW. Für die neue Fabrik in Cuxhaven sollen bis zu 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Dies ist eines der bedeutendsten Neubauvorhaben im Produktionsbereich von Siemens in Deutschland der letzten Jahre. Der Spatenstich soll noch in diesem Jahr erfolgen.

Das Schlagwort Industrie 4.0 ist in aller Munde: Das ‚Internet der Dinge‘ verspricht völlig neue Möglichkeiten in der industriellen Produktion. So sollen künftig z.B. intelligente, mit einem Chip ausgestattete Werkstücke eigenständig ihren Weg durch die Produktion finden oder Maschinen ihren Durchsatz in exakter Abhängigkeit von den aktuell verfügbaren Ressourcen selbst regeln. Fragen nach den technischen Voraussetzungen treten in der öffentlichen Diskussion meist in den Hintergrund: Beispielsweise ist eine konsequent auf die neuen Anforderungen ausgelegte Stromversorgung unerlässlich für zukunftsfähige Produktionsanlagen. Leistungsfähige Kompaktleistungsschalter spielen dabei eine zentrale Rolle.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige