Software jetzt als Web-Server-Client-Lösung

Daten zentral verwaltet

Die Verdrahtung ist ein kostenintensiver Part im Schaltanlagenbau. Eplan Smart Wiring macht die Fertigung effizienter. Die neue Version 2.7, auf Windows PC und auf mobilen Windows Endgeräten einsetzbar, steht jetzt als Web-Server-Client-Lösung zur Verfügung. Das sichert die zentrale Bereitstellung und Archivierung von Planungs- und Auftragsdaten. QR-Codes erlauben den schnellen Zugriff auf das passende Projekt und ein optionales Monitoring-Tool bietet Produktionsleitern Echtzeit-Indikatoren für die Fertigungsoptimierung. Mit der Darstellung der Aderketten-Zugehörigkeit einer Verbindung erfüllt der Anbieter Eplan eine weitere Kundenanforderung.

 Jetzt auch als Web-Server-Client-L?sung erh?ltlich - die neue Version 2.7 von Eplan Smart Wiring. (Bild: Eplan Software & Service GmbH & Co. KG)

Jetzt auch als Web-Server-Client-Lösung erhältlich – die neue Version 2.7 von Eplan Smart Wiring. (Bild: Eplan Software & Service GmbH & Co. KG)

Kernfunktionalität der Software ist die systemgestützte einfache Verdrahtung von Schaltanlagen. Die Software, die bislang nur lokal auf einem Endgerät verwendbar war, ist jetzt auch auf einem zentralen Web-Server mit Client-Anwendungen für alle Benutzer einsetzbar. Damit lassen sich Projektdaten zentral bereitstellen, bearbeiten, sichern und archivieren. Mehrere Anwender können gleichzeitig auf ein Projekt zugreifen und parallel die Daten bearbeiten. Vorteilhaft ist dies, wenn mehrere User eine Anreihung von Schaltschränken bearbeiten oder ein Auftrag mehrere identische Schaltschränke umfasst. Auch das Hosting der Benutzereinstellungen wird erleichtert: Mit der zentralen Web-Server Installation lassen sich Programmeinstellungen wie Farben der Benutzeroberfläche oder Arbeitsverzeichnisse für jeden User individuell definieren und zentral speichern. Verbindet sich der Eplan Smart Wiring Client mit dem Webserver, werden die zuletzt vom Anwender definierten Einstellungen und Projektdaten automatisch geladen.

Einfacher Projektstart per QR-Code

Ein Verdrahtungsprojekt zu laden, erfordert zunächst die korrekte Auswahl. Das geht nun schneller: Die Bereitstellung der Projektinformationen erfolgt jetzt mit QR-Code-Unterstützung. Der Anwender scannt einen bereitgestellten QR-Code mit Informationen zum Projekt und Speicherort auf dem Server. Das zum Auftrag gehörende Projekt wird daraufhin geöffnet. So entfällt die zeitaufwendige und fehleranfällige Suche nach dem richtigen Projekt sowie die manuelle Navigation durch Verzeichnisse auf dem Rechner oder Server. Zudem wurde die Eigenschaftsanzeige für Verbindungen erweitert. Neue Detailinformationen sind Verbindungsbezeichnung, Aderendbehandlung, Drahttyp sowie Verbindungskommentare. Diese Zusatzinformationen unterstützen die Fertigung bei der fachgerechten Produktion, Konfektionierung und Installation.

Monitoring der Prozessinformationen

Eplan Smart Wiring Monitor ist ein Werkzeug mit Status- und Prozessfortschritt-Informationen. Das Tool ist separat installierbar und bietet Zugriff auf aktuelle Daten der Smart Wiring Projekte in der Fertigung. Unternehmen profitieren von einem Überblick über den Projektstatus ebenso wie den Fertigungsfortschritt. Beispielsweise kann mit diesen Daten ein Vergleich zu den Soll-Daten herangezogen werden. Produktionsleiter erhalten Echtzeit-Indikatoren, um die Fertigungsprozesse zu optimieren. Das Tool dient zur Qualitätssicherung und -steuerung. Personen- oder leistungsbezogene Daten werden nicht in der Software erfasst.

Verdrahtungsmodi für Verbindungen in Aderketten

Die Darstellung der Verbindungsliste umfasst jetzt neben Quelle und Zielinformationen bzw. Bündelzugehörigkeit optional auch die Darstellung der eindeutigen Verbindungsbezeichnung aus Eplan. Neu ist ebenfalls die Listendarstellung im Aderketten-Modus. Das erlaubt ein Filtern und Sortieren der Verbindungsliste nach Aderketten. Die Informationen kommen entweder aus dem Eplan Projekt oder werden bei Excel-basierten Verbindungslisten in der Excel-Datei hinterlegt.

Neue Clip-Ebene im Grafikbereich

Eine verschiebbare Clip-Ebene ist eine weitere Neuerung. Bei der Verdrahtung wird der Anwender wie gewohnt mittels 3D Montageaufbaugrafik unterstützt, in der die Verlegewege aller Verbindungen – u.a. der Aderkette – visualisiert werden. Mit der neuen Clip-Ebene können User Komponenten eines Schaltschranks ausblenden, die andere Komponenten oder Verbindungen verdecken. Versperrt beispielsweise ein in die Tür eingebautes Klimagerät den freien Blick auf die Montageplatte und die darauf befindlichen Verbindungen, so wird es mittels der verschiebbaren Clip Ebene ausgeblendet.

Das könnte Sie auch interessieren

Die Unternehmen in Deutschland befinden sich in einem der größten Transformationsprozesse, den sie je durchlaufen haben. Die Umbrüche durch die Digitalisierung bieten große Chancen, stellen sie aber auch vor große Herausforderungen.

Anzeige

Schneider Electric hat den Global Digital Transformation Benefits Report 2019 veröffentlicht, der konkrete Belege für die Leistungsfähigkeit der Digitalisierung im gesamten Spektrum der globalen Industrie, des Handels und des öffentlichen Sektors liefert. Dieser Nachweis erfolgt in Form von tiefgreifenden, quantifizierbaren Geschäftsvorteilen, basierend auf einer Sammlung von 230 Kundenprojekten, die Schneider Electric in den letzten fünf Jahren in 41 Ländern realisiert hat. Dabei kam die offene, skalierbare und IoT-fähigen Systemarchitektur EcoStruxure zum Einsatz.

Die Produktion im Maschinenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamts im Jahr 2018 um 2% gestiegen. Damit wurde die Prognose des VDMA – ein Plus von 5% – deutlich verfehlt. In den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres lag das Produktionswachstum im Maschinenbau mit 3,7% noch auf Kurs. „Die beiden Schlussmonate erwiesen sich jedoch als unerwartet schwach, Im Dezember sank die Produktion sogar um 8% gegenüber dem Vorjahresmonat“, erläuterte VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann (Foto). „Dies passt ins Bild der gesamten Industrie, die unter den geopolitischen Verunsicherungen leidet.

Anzeige

Im Dezember 2018 verfehlten die Auftragseingänge in der deutschen Elektroindustrie ihren Vorjahreswert um 12,2%. „Anders als 2017 gingen in diesem Monat keine Großaufträge ein“, sagte Dr. Andreas Gontermann, ZVEI-Chefvolkswirt.

„Im Schaltschrankbau steckt die Automatisierung noch in den Kinderschuhen“, behauptet Matthias Klaus, Geschäftsführer bei Komax Deutschland. „Da gibt es viel Spielraum für Innovationen und Effizienzsteigerungen“.

Drei von vier Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen spüren die – positiven oder negativen – Auswirkungen des Brexits schon heute. Dabei scheinen die positiven Folgen die negativen Konsequenzen derzeit zu überwiegen, das gilt sowohl für das Inlandsgeschäft als auch für den Außenhandel, die Geschäfte mit Großbritannien ausgenommen.

Themen wie künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen gewinnen innerhalb der vernetzten Industrie an Bedeutung. Unter dem Leitthema ‚Industrial Intelligence‘ stellt die Hannover Messe 2019 diese Entwicklung in den Mittelpunkt. „Auf der Hannover Messe werden mehr als 100 konkrete Anwendungsbeispiele für Machine Learning gezeigt. Das gibt es weltweit kein zweites Mal“, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Messe. 

Zum Jahresbeginn haben Michael Heinemann (rechts) und Ralf Döhre die Leitung der Phoenix Contact E-Mobility übernommen. Heinemann ist CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung, Döhre ist COO des Unternehmens, das seinen Sitz in Schieder-Schwalenberg hat.

Weidmüller unterstützt die TU Dortmund bei einem staatlich geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekt. Der Startschuss des Projekts LernBAR war im Juni 2018. Ziel ist es, beeinträchtigte Menschen durch den Einsatz digitaler Medien für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Mithilfe von Augmented Reality (AR) und der Microsoft HoloLens sollen sie über digitale Inhalte an ihren zukünftigen Arbeitsplatz und die ungewohnte Umgebung herangeführt werden.

Es gibt eine Veränderung in der Geschäftsführung bei Rittal: Uwe Scharf (Foto) wurde zum 1. Januar 2019 zum Geschäftsführer berufen und verantwortet die Business Units IT und Industry sowie das Marketing. Als weltweit führender Lösungsanbieter für Schaltschranksysteme und IT-Infrastrukturlösungen hat Rittal seinen Vertrieb strategisch gestärkt.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige