Energiesysteme und industrielle Prozesse effizient vernetzen

Auf der Leitmesse Energy im Rahmen der Hannover Messe kommen alle zusammen: Die Energieerzeuger, die Netzbetreiber, die Energiespeicher ebenso wie die vielfältigen Akteure im Bereich nachhaltiger Mobilität und auch die treibenden Kräfte der Digitalisierung. Welche Chancen die Vernetzung all dieser Bereiche bietet, erfahren die Besucher auf der Integrated Energy Plaza.

HANNOVER MESSE 2017 - Weltleitmesse der Industrie. Energy: Internationale Leitmesse für integrierte Energiesysteme und Mobilität, Integrated Energy Plaza, Halle 27/H50 (Bild: Deutsche Messe AG)

HANNOVER MESSE 2017 – Weltleitmesse der Industrie.
Energy: Internationale Leitmesse für integrierte Energiesysteme und Mobilität, Integrated Energy Plaza, Halle 27/H50 (Bild: Deutsche Messe AG)

„Die effiziente Verzahnung von Energiesystemen und industriellen Prozessen birgt erhebliche wirtschaftliche Potentiale“, ist auch die Überzeugung von Matthias Zelinger, Geschäftsführer VDMA Power Systems. „Niedrigste Erzeugungskosten sind zur entscheidenden Größe im Markt geworden, wobei Einzelanlagen zunehmend zu aktiven Komponenten immer komplexerer Energiesysteme werden. Möglich wird dies durch eine verstärkt datenbasierte, digitale Begleitung der Energieflüsse im Gesamtsystem, in das die Erzeugungsanlagen der Zukunft flexibel eingebunden sind. In einem zunehmend dezentralen Energiemarkt werden innovative Technologien gebraucht, die das Stromsystem flexibler machen, Sektoren intelligent koppeln und neue Marktteilnehmer einbinden.“ Wenn es Industrieunternehmen gelänge, Erzeugung, Verbrauch und Speicher aktiv und im Querverbund aller Energieträger hinweg zu managen, können sie durch Betriebsoptimierung und systematische Lastspitzenvermeidung ihre Energiekosten senken und darüber hinaus durch die Vermarktung ihrer eigenen Flexibilität Zusatzerlöse generieren. Sichere elektrische Energiesysteme der Zukunft werden vom Dreigestirn Dezentralisierung, Dekarbonisierung und Digitalisierung geprägt sein. Dabei sind die Qualitätssicherung der Netzplanung, ein störfreier Netzbetrieb und die Systemintegration dezentraler Erzeugungsanlagen Themenfelder, mit denen sich viele Wissenschaftler und Firmen seit Jahren auseinandersetzen. Unter anderen auch die Firma FGH, die an Teilprojekten des vom Bundeswirtschaftsministerium ausgeschriebenen Förderprogramms `Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende´ (INTEG) involviert ist.

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