LED-Leuchten im Braunkohle-Tagebau

Kleine Leuchte –
große Wirkung

Komponenten, die im Bergbau eingesetzt werden, unterliegen besonderen Herausforderungen. Energieriese Vattenfall hat daher die robusten LED-Leuchten von Elmeko in seine Werksnorm aufgenommen. Schaltschränke, die im Braunkohle-Tagebau eingesetzt werden, werden damit ausgestattet.

 Ragt über 80m in den Himmel: die Bagger- und Fördertechnik von Vattenfall im Lausitzer Tagebau. (Bild: Vattenfall Europe Mining AG)

Ragt über 80m in den Himmel: die Bagger- und Fördertechnik von Vattenfall im Lausitzer Tagebau. (Bild: Vattenfall Europe Mining AG)


Braunkohle-Fördereinrichtungen sind einfach gigantisch. So erreicht allein die Abraumförderbrücke F60 im Tagebau Reichwalde in Sachsen eine Länge von gut 500m, überstreicht eine Breite von über 200m und ragt rund 80m in den Himmel. Solche Förderbrücken gehören zu den größten beweglichen Technikanlagen der Welt. Sie ermöglichen es, den Abraum auf kurzem Weg – quer über die Grube des Tagebaus – zu fördern und zu verkippen. Ohne Bagger wiegt die F60 etwa 13.500t und erreicht ein Fördervolumen von 23.000m³/h. Die verschiedenen Gehäuse und Schaltschränke an diesem Riesen sind je nach Anbauort heftigen Wettereinflüssen wie Temperaturschwankungen, Regen, Hagel und Schnee sowie Wind-Belastungen ausgesetzt. Auch die Fördereinrichtung selbst – vorzugsweise in der Nähe der Antriebe – versetzt die verbauten Komponenten in Schwingungen und Vibrationen. „Eine besondere Herausforderung beispielsweise für die Leuchten in den Schaltschränken“, weiß Karsten Kunaschk, Elektroingenieur bei Vattenfall Europe Mining. „Weil herkömmliche Leuchten in der Vergangenheit häufiger ausgefallen sind, haben wir uns nach robusten und langlebigen LED-Lösungen umgeschaut und sind bei Elmeko fündig geworden.“
 In den vollgepackten Schaltschränken und Gehäusen der Förderanlagen sorgen energiesparende Elmeko-LED-Leuchten für die zuverlässige und langlebige Ausleuchtung des Arbeitsbereichs. (Bild: Vattenfall Europe Mining AG)

In den vollgepackten Schaltschränken und Gehäusen der Förderanlagen sorgen energiesparende Elmeko-LED-Leuchten für die zuverlässige und langlebige Ausleuchtung des Arbeitsbereichs. (Bild: Vattenfall Europe Mining AG)

Entscheidungsgründe für die Lösung

Karsten Kunaschk weiter: „Schwerpunkte für die Entscheidung waren die relativ kleine Bauform, denn die Schaltschränke sind in der Regel schon mit Komponenten und Geräten so gut ausgefüllt, dass wenig Platz vorhanden ist. Weiterhin überzeugen die Elmeko-Leuchten mit Unempfindlichkeit gegenüber Schwingungen, Vibrationen und Temperaturschwankungen. Die bisher eingesetzten Leuchtstofflampen waren sehr anfällig und mussten häufig ausgetauscht werden. Außerdem reduzierte sich deren Leuchtkraft bei niedrigen Temperaturen.“ Das sei bei der Elmeko-Lösung nicht so. Die energiesparenden LED-Leuchten punkteten außerdem mit variablen Anschlussmöglichkeiten sowie einem breiten Eingangsspannungsbereich. „Und im Vergleich zu anderen Herstellern bietet Elmeko ein gutes Preis-Leistungsverhältnis“, so Karsten Kunaschk. Die LED-Leuchten werden über eine stabile Schraubbefestigung in den Vattenfall-Schaltschränken vibrationssicher befestigt.

 Über M12-Stecker lassen sich auch mehrere Elmeko-Leuchten hintereinander schalten. (Bild: ELMEKO GmbH + Co. KG)

Über M12-Stecker lassen sich auch mehrere Elmeko-Leuchten hintereinander schalten. (Bild: ELMEKO GmbH + Co. KG)

50.000 Betriebsstunden garantiert

Elmeko fertigt seine Leuchten im Werk Liebenscheid im Dreiländereck NRW/Hessen/Rheinland-Pfalz. Ihre Lebensdauer beträgt ca. 50.000 Betriebsstunden, die Leistungsaufnahme liegt trotz sehr hoher Lichtstärke bei nur wenigen Watt. Mit ihrer bruchstabilen Kunststoffabdeckung sind alle Elmeko-Leuchten unempfindlich gegen Erschütterungen und Vibrationen und funktionieren in einem sehr großen Temperaturbereich von -20 bis +60°C. Dank der hohen Schutzart IP 54 und der besonderen Qualität sind sie prädestiniert für den harten Einsatz im extremen Tagebau, werden auch in Zügen eingesetzt und im gesamten Maschinen- und Anlagenbau. So gibt es die schlanken LED-Leuchten der Serie LE in Längen von 150mm, 300mm und 600mm und somit passend für alle Größen von Schaltschränken. Der Anschluss der LED-Leuchten erfolgt direkt an 24VDC oder 230VAC. Alle Typen können alternativ magnetisch an beliebigen Metallflächen fixiert werden. Wer sich den Einbau von Schalterelementen sparen will, für den fertigt Elmeko die LE-Serie mit integriertem Bewegungsmelder: Beim Öffnen der Schaltschranktür schaltet sich die Leuchte berührungslos ein, auch wenn sich der Monteur davor beim Arbeiten bewegt, bleibt es hell. Die Variante LE-xxx-M hat einen M12-Steckanschluss, während sich bei der MD-Version mit zwei M12-Anschlüssen mehrere LED-Leuchten hintereinander schalten lassen, um größere Bereiche sicher auszuleuchten.

Das könnte Sie auch interessieren

Schneider Electric hat den Global Digital Transformation Benefits Report 2019 veröffentlicht, der konkrete Belege für die Leistungsfähigkeit der Digitalisierung im gesamten Spektrum der globalen Industrie, des Handels und des öffentlichen Sektors liefert. Dieser Nachweis erfolgt in Form von tiefgreifenden, quantifizierbaren Geschäftsvorteilen, basierend auf einer Sammlung von 230 Kundenprojekten, die Schneider Electric in den letzten fünf Jahren in 41 Ländern realisiert hat. Dabei kam die offene, skalierbare und IoT-fähigen Systemarchitektur EcoStruxure zum Einsatz.

Anzeige

Die Produktion im Maschinenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamts im Jahr 2018 um 2% gestiegen. Damit wurde die Prognose des VDMA – ein Plus von 5% – deutlich verfehlt. In den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres lag das Produktionswachstum im Maschinenbau mit 3,7% noch auf Kurs. „Die beiden Schlussmonate erwiesen sich jedoch als unerwartet schwach, Im Dezember sank die Produktion sogar um 8% gegenüber dem Vorjahresmonat“, erläuterte VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann (Foto). „Dies passt ins Bild der gesamten Industrie, die unter den geopolitischen Verunsicherungen leidet.

Im Dezember 2018 verfehlten die Auftragseingänge in der deutschen Elektroindustrie ihren Vorjahreswert um 12,2%. „Anders als 2017 gingen in diesem Monat keine Großaufträge ein“, sagte Dr. Andreas Gontermann, ZVEI-Chefvolkswirt.

Anzeige

„Im Schaltschrankbau steckt die Automatisierung noch in den Kinderschuhen“, behauptet Matthias Klaus, Geschäftsführer bei Komax Deutschland. „Da gibt es viel Spielraum für Innovationen und Effizienzsteigerungen“.

Drei von vier Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen spüren die – positiven oder negativen – Auswirkungen des Brexits schon heute. Dabei scheinen die positiven Folgen die negativen Konsequenzen derzeit zu überwiegen, das gilt sowohl für das Inlandsgeschäft als auch für den Außenhandel, die Geschäfte mit Großbritannien ausgenommen.

Themen wie künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen gewinnen innerhalb der vernetzten Industrie an Bedeutung. Unter dem Leitthema ‚Industrial Intelligence‘ stellt die Hannover Messe 2019 diese Entwicklung in den Mittelpunkt. „Auf der Hannover Messe werden mehr als 100 konkrete Anwendungsbeispiele für Machine Learning gezeigt. Das gibt es weltweit kein zweites Mal“, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Messe. 

Zum Jahresbeginn haben Michael Heinemann (rechts) und Ralf Döhre die Leitung der Phoenix Contact E-Mobility übernommen. Heinemann ist CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung, Döhre ist COO des Unternehmens, das seinen Sitz in Schieder-Schwalenberg hat.

Weidmüller unterstützt die TU Dortmund bei einem staatlich geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekt. Der Startschuss des Projekts LernBAR war im Juni 2018. Ziel ist es, beeinträchtigte Menschen durch den Einsatz digitaler Medien für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Mithilfe von Augmented Reality (AR) und der Microsoft HoloLens sollen sie über digitale Inhalte an ihren zukünftigen Arbeitsplatz und die ungewohnte Umgebung herangeführt werden.

Es gibt eine Veränderung in der Geschäftsführung bei Rittal: Uwe Scharf (Foto) wurde zum 1. Januar 2019 zum Geschäftsführer berufen und verantwortet die Business Units IT und Industry sowie das Marketing. Als weltweit führender Lösungsanbieter für Schaltschranksysteme und IT-Infrastrukturlösungen hat Rittal seinen Vertrieb strategisch gestärkt.

Seit Januar 2019 ist Florian Spiteller (Foto) Bereichsleiter External Relations & Support und damit Mitglied der Geschäftsleitung der vom VDE getragenen Normungsorganisation DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE (VDE|DKE). In Spitellers Tätigkeitsbereich fallen unter anderem strategische Fragestellungen der gesamten Normungspolitik, die Unterstützung der Managementgremien von IEC und Cenelec sowie das Monitoring und die Bewertung normungsrelevanter Entwicklungen in mehr als 70 Nationen weltweit.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige