Kompakte 24 Volt-DC-USV mit Batterie-Lifetime-Anzeige

Gefährliche Systemabstürze und kostspielige Produktionsausfälle lassen sich mit unterbrechungsfreien Stromversorgungen (USV) zuverlässig vermeiden. Für diesen Einsatzzweck stellt Bicker Elektronik, Donauwörth, eine neue integrierte Lösung vor. Das kompakte Gerät sichert bis zu 33 Minuten den Betrieb angeschlossener Geräte. Eine USV-Management-Software (UPSI Control Center), die via USB-Schnittstelle mit der Hardware kommuniziert, erlaubt die Anpassung der USV an die eigenen Anforderungen.

 (Bild: Bicker Elektronik GmbH)
(Bild: Bicker Elektronik GmbH)

Die robust aufgebaute DC-USV für die Hutschienen-Montage überbrückt je nach angeschlossener Last Stromausfälle bis zu 33 Minuten (1A), 9 Minuten (3A) bzw. 3,5 Minuten (5A). Neben der kontinuierlichen Überwachung der Batteriekapazität sorgt die intelligente Lifetime-Anzeige für eine sehr hohe Verfügbarkeit. Mit Hilfe eines komplexen Algorithmus werden Lade- und Entladezyklen, Temperaturverläufe und zahlreiche Batterie-Parameter erfasst und in Bezug zueinander gesetzt. Die zu erwartende Lebensdauer der integrierten Batterie kann so jederzeit über das Software-Panel abgefragt und Wartungsarbeiten rechtzeitig geplant werden. Die Funktionalität der mitgelieferten USV-Management-Software ‚UPSI Control Center‘ umfasst neben der Zustandsüberwachung und Visualisierung aller aktuellen Betriebswerte an den Ein- und Ausgängen der UPSI-2403 auch die Einstellung der Betriebsparameter.

Hierzu zählen die Definition der Werte für den internen Lastsensor (Verhindert die ungewollte Entladung der Batterie), die Abschaltung der USV über die Timerfunktion und die Ausschaltverzögerung in Verbindung mit der Shutdown-Funktion. Das Herunterfahren des Betriebssystems bei Netzausfall oder eines definierten Batterieladezustandes kann ebenfalls minuten- bzw. prozentgenau eingestellt werden. Zusätzlich lässt sich noch das Ausführen von Programm-, Skript- oder Batchdateien vor dem Herunterfahren des Rechners aktivieren. So können im Ernstfall vor dem Shutdown wichtige Prozesse aktiviert oder abgeschlossen werden. Des weiteren kann für zahlreiche USV-Ereignisse (Netzausfall, Batterie defekt, Shutdown , Batterie-Lifetime und USB-Fehler) der Versand einer entsprechenden Warn- oder Informations-E-Mail veranlasst werden. Hardwareseitig integriert wurde die Shutdown-Unterdrückung während der Startphase (Verhindert bei Netzausfall eine Abschaltung der USV durch die USB-Schnittstellenprüfung beim Start des Betriebssystems) und eine Reboot-Funktion (Kehrt während eines Netzausfalles und des bereits eingeleiteten Shutdown die Netzspannung zurück, schaltet die Reboot-Funktion das System ohne Bedienereingriff wieder automatisch ein).

Die µC-gesteuerte DC-USV kann mit Eingangsspannungen von 22,5 bis 28V (nominal 24V) versorgt werden. Im Normalbetrieb liefert die UPSI-2403 eine Ausgangsspannung, die ca. 0,5V unterhalb der Eingangsspannung liegt. Die temperaturgeführte und schonende Ladung der internen Blei-Gel-Batterie erfolgt parallel und sorgt für eine optimale Batterie-Lifetime. Die für den 24/7-Dauereinsatz ausgelegte DC-USV ist lüfterlos aufgebaut und verfügt über zahlreiche standardmäßig integrierte Schutzfunktionen. Hierzu zählen ein Tiefentladeschutz (19VDC/ ±2%), Überlastschutz am Ausgang (9A für 2 Sekunden) und ein Kurzschluss-Schutz. Am Frontpanel des hochwertigen Aluminiumgehäuses lässt sich über eine LED-Anzeige der aktuelle Betriebszustand ablesen. Alle Ein- und Ausgänge der UPSI-2403 inklusive zwei Mini-Fuse-Sicherungen sind ebenfalls frontseitig und somit servicefreundlich angebracht. Abgerundet wird das Leistungsprofil der neuen USV durch eine dreijährige Garantie (Batterie 1 Jahr Gewährleistung) von Bicker Elektronik, sowie eine Langzeitverfügbarkeit aller Komponenten von mindestens 5 Jahren.

Drucke diesen Beitrag
Kompakte 24 Volt-DC-USVmit Batterie-Lifetime-Anzeige
Bild: Bicker Elektronik GmbH


Das könnte Sie auch interessieren

Dr. Heinz Wesch (Foto), langjähriger Geschäftsführer von Phoenix Contact, tritt nach 25 Jahren in den Ruhestand. Der deutschen Industrie wird der 66-jährige weiterhin in Beiratsfunktionen verbunden bleiben, wie auch Phoenix Contact als Berater.

Anzeige

Mit dem Launch einer neuen Website trägt die Wago-Gruppe ihrem Fokus auf Digitalisierung Rechnung und präsentiert ihren Kunden ab sofort eine klar strukturierte und einfach bedienbare Informations- und Kaufplattform im Netz. Die neue Website setzt auf einen integrierten Ansatz, der umfassende Informationen zu Produkten und Lösungen mit einem intuitiv bedienbaren Shop verknüpft.

Anzeige

TE Connectivity, ein weltweit führender Anbieter von Verbindungstechnologie- und Sensorlösungen, hat die Aufnahme von exklusiven Verhandlungen bekanntgegeben, in denen es um die Übernahme des Reihenklemmen-Geschäfts der Marke Entrelec von ABB geht. Die Transaktion bedarf jedoch der Erfüllung bestimmter Bedingungen wie der Freigabe durch die Regulierungsbehörden sowie der Übereinkunft mit Arbeitnehmervertretern.

Anzeige
Anzeige

Die Emka Gruppe forciert die Entwicklung in ihrem Geschäftsbereich Dichtungen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Velbert fertigt seit vielen Jahren Dichtungen, die unter anderem in Schalt- und Steuerungsschränken für Elektronik bzw. Elektrotechnik zum Einsatz kommen. Aufgrund der hohen Nachfrage verdoppelt der Weltmarktführer nun seine Produktionskapazitäten. 

Anzeige

Die Auftragseingänge im Maschinenbau in Deutschland sind im November um real 14% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Auslandsbestellungen verbuchten auch aufgrund der noch recht niedrigen Vergleichsbasis ein Plus von 12%. Dabei kamen die Impulse sowohl aus den Euro-Partnerländern (plus 11%) als auch aus den Nicht-Euro-Ländern (plus 12%). „Besonders erfreulich ist der Zuwachs der Inlandsbestellungen um 20%“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers (Foto).

Zwei Wochen sind es noch bis zum Startschuss der Veranstaltungsreihe Network SCHALTSCHRANKBAU 2018 am 1. Februar in der Essener Zeche Zollverein. So viel steht heute bereits fest: Die Resonanz im Hinblick auf das Auftakt-event ist hervorragend – 80% der vorhandenen Plätze sind bereits gebucht. Wer sich seine Teilnahme noch sichern möchte, kann sich bis zum 29. Januar anmelden. Die Tagesveranstaltung kostet nur 179,-€. Das aktuelle Programm und weitere Informationen finden Sie unter: www.schaltschrankbau-magazin.de/network-2018/.

Im Schaltanlagenbau gibt es sicherlich Optimierungspotential, das sich nicht nur auf die Bereiche Digitalisierung und Datendurchgängigkeit erstreckt. Einzelne Prozessschritte lassen sich durchaus automatisieren. Im Rahmen des ClipX-Konzepts erarbeiten die Spezialisten von Phoenix Contact hier individuelle, auf die Kundenanforderungen adaptierte Lösungen.‣ weiterlesen

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung praktizieren einige Schaltanlagenbauer seit kurzer Zeit den Einsatz von Tablets bei der Verdrahtung. Hierdurch kann dieser Arbeitsgang, der gewöhnlich 40 bis 50 Prozent bei der gesamten Erstellung der Schaltanlage in Anspruch nimmt, deutlich effizienter gestaltet werden. Der nächste logische Schritt in diesem Zusammenhang wäre der Einsatz von AR-Brillen.‣ weiterlesen

Die Nachfrage nach Aluminiumverkabelung steigt. Nicht nur auf internationalen Märkten, sondern zunehmend auch in Deutschland etabliert sich der Leiterwerkstoff als Alternative zum bisher gängigen Kupfer – trotz scheinbarer Nachteile wie Materialeigenschaften oder teilweise nicht eindeutiger Normen. Neue Verbindungslösungen bieten das Potenzial für den Umstieg.‣ weiterlesen

Bisher wurden Schaltschränke, Maschinen und Arbeitsplätze mit der klassischen Leuchtstoff-Röhre beleuchtet. Doch deren Empfindlichkeit machte diesen Leuchten gerade im industriellen Umfeld zu schaffen. Mit der neuen LED-Technik sind diese Schwachpunkte passé. Von Elmeko gibt es in diesem Herbst eine neue Lösung.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige