Kompakte Kühlung von Schalt- und Steuertechnik

Konstant gutes Klima

In modernen Industrieanlagen nimmt die Anzahl dezentraler Steuer- und Bedieneinheiten weiter zu, um direkt vom Feld aus Maschinen und Prozessabläufe ansteuern und beobachten zu können. Gerade bei kleinformatigen Gehäusen und dichter Bestückung kann die anfallende Verlustwärme zu Leistungsbeeinträchtigungen bis hin zum Ausfall temperaturempfindlicher Schaltelektronik führen. Mit kompakten Kühllösungen lässt sich eine kontinuierliche Wärmeabfuhr gewährleisten, die maßgeblich zur langlebigen Funktionstüchtigkeit der Schaltelemente beiträgt.

Je nach Lüfteranordnung erzeugen Abluft-Systeme einen Gehäuseüberdruck (m. und l.), um die Wärmeabfuhr zu forcieren. (Bild: Seifert Systems GmbH)

Je nach Lüfteranordnung erzeugen Abluft-Systeme einen Gehäuseüberdruck (m. und l.), um die Wärmeabfuhr zu forcieren. (Bild: Seifert Systems GmbH)

Dezentral vernetzte Schalt- und Steuertechnik erhöht die Flexibilität im Feld, weil sich Steuerbefehle und Sensorsignale direkt vor Ort verarbeiten lassen. Zudem verringern in unmittelbarer Maschinennähe positionierte Schaltkomponenten den Installations- und Verkabelungsaufwand. Ferner kann auch der Bedarf an raumgreifenden Schaltgehäusen zugunsten kompakter Einheiten reduziert werden. Insbesondere bei platzsparender Gehäusedimensionierung und beengter Einbausituation lässt sich die erforderliche Wärmeabfuhr meist jedoch nicht durch freie Konvektion bewerkstelligen. Gefragt sind daher kleinformatige Lösungen, die die Verlustwärme abführen und für konstante Temperaturverhältnisse im Gehäuseinneren sorgen.

Überhitzung vorbeugen

In der Regel halten elektronische und elektrotechnische Schalt- und Steuerkomponenten einer Maximaltemperatur von +50°C stand. Bei dauerhafter thermischer Grenzbelastung ist mit drastischen Leistungseinbußen und einer deutlich verringerten Lebensdauer zu rechnen. Bereits durch Absenkung um 10°C lässt sich hingegen eine doppelt so hohe Langlebigkeit erzielen. Ein optimales Verhältnis zwischen Lebensdauer und zur Kühlung erforderlicher Leistungsaufnahme ergibt sich üblicherweise dann, wenn die Gehäuseinnentemperatur konstant in etwa 35°C beträgt. Bei niedrigeren Umgebungstemperaturen lässt sich dieser Wert durch Belüftung des Gehäuseinneren erreichen. Hierzu bietet der Klimatisierungsspezialist Seifert Systems kompakte Austrittsfilter und Filterlüfter an, die ohne aufwändige Gehäusebearbeitung werkzeuglos in passend dimensionierte Ausbrüche eingerastet werden können.

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