Schalten und verwalten –
Energiemanagement 4.0

Unternehmen stehen vor wachsenden Herausforderungen: Steigende Energiekosten zwingen Entscheider dazu, ihren Energieverbrauch zu senken. Der Faktor Energie wird damit zu einem wichtigen Controlling-Instrument für die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. Ein erster Schritt, um die Betriebsstätten auf ‚grün‘ zu trimmen, ist die Implementierung einer verteilten Energiemessung.
Immer mehr europäische Richtlinien wie beispielsweise EBPD oder EN15232 verlangen, dass Betriebsstätten effizienter betrieben werden sollen. Werner Grewe, Produktmanager für die Niederspannungs-Schaltgeräte bei Schneider Electric, geht ins Detail: „Unternehmen sollten die Energiewende und ihre Normen nicht als Auflage, sondern als Herausforderung sehen. Denn wenn sie in Energiemanagementmaßnahmen investieren, können sie bis zu 30 Prozent Einsparungen realisieren.“ Als Energiemanagementexperte liefert Schneider Electric Entscheidern die passenden Geräte und Beratungsdienstleistungen. Denn ein Schlüssel zum Erfolg sind intelligente Schaltanlagen: Schneider Electric hat seine Compact NS- und Masterpact-Leistungsschalter mit den neuen intelligenten Auslösesystemen Micrologic E ausgestattet. Das Unternehmen bietet damit als einziger Hersteller am Markt standardmäßig neben den vorhandenen Messfunktionen zusätzlich eine integrierte Energiemessung für alle Lastschwerpunkte gemäß ISO 50001, EN 16247-1 und SpaEfV an. Damit können Anlagenbetreiber alle Daten zu Strom, Spannung, Leistung, Auslöseereignis und Leistungsschalterwartung erfassen. Die kluge Idee dahinter: Da Leistungsschalter direkt an der Anlage angebracht sind, um diese gegen Spannungsspitzen und Stromausfälle zu schützen, bieten sie sich als Ausgangsbasis für eine verteilte Energiemessung entlang der gesamten Produktion an.

Umfassende Schutzfunktion mit Datenspeicherung

Um Ausfallsicherheit und Energieeffizienz zu gewährleisten, gilt es die Produktion zu vernetzen. Das bedeutet, die einfache Schutzvorrichtung der Leistungsschalter ist nicht mehr ausreichend. Zur Erfassung aller Anlagen- und Energiedaten müssen Leistungsschalter kommunizieren, also intelligent werden. „Der Trend geht zur Smart Factory“, so Grewe weiter. „Nur die durchgehende intelligente Datenerfassung reduziert auf Dauer Ausfallzeiten und sichert die Energieversorgung der Produktion.“ Neben den Standardschutzfunktionen eines Leistungsschalters geht Micrologic E einen Schritt weiter und speichert beispielsweise die letzten zehn Auslöseereignisse. Dafür verfügt das Auslösesystem über einen Speicher, in dem alle Informationen zum Ereignis und der Auslösung erfasst werden. Betreiber erhalten damit Zugriff auf die Fehlerhistorie ihrer Anlagen und können Ausfälle schneller beheben, sollten diese im Zusammenhang mit anderen fehlerhaften Komponenten stehen. Der Experte: „Gerade die automatische Benachrichtigung durch Alarme verkürzt die Reaktionszeiten des Wartungspersonals.“

Datenerfassung für das Energiemanagement

Da diese Messgeräte als Plug-and-Play-Lösung direkt an die Leistungsschalter angedockt werden, müssen keine zusätzlichen Energiemessgeräte für Stromwandler installiert werden, was im Schaltschrank Platz spart. „Plug-and-Play-Lösungen gehören heute zum Standard im Produktionsbereich“, sagt Grewe. „Schließlich sparen kurze Zeiten zur Inbetriebnahme am Ende des Tages bares Geld.“ Anhand der bereitgestellten Energiedaten lassen sich Verbrauchsmuster und Leistungsdaten verschiedener Betriebsstätten vergleichen und unnötige Energieverbraucher ermitteln. Durch Offenlegung der nach Gebäude, Abteilung oder Maschine aufgeschlüsselten Energiekosten wird die Effizienz signifikant gesteigert. Das Management kann so entsprechende Kostenstellen identifizieren und Investitionen in die Produktion gezielter tätigen.

Das könnte Sie auch interessieren

Das könnte Sie auch interessieren

Schon seit Jahren verarbeitet Pflitsch bleifreies Messing für seine Kabelverschraubungen. Damit erfüllen sie bereits heute die verschärften Anforderungen der RoHS-2-Richtlinie, die voraussichtlich ab dem 21.07.2021 in Kraft treten wird. Durch die Erfahrung in der Verarbeitung von bleifreiem Messing stellt der Anbieter sicher, dass die technischen Eigenschaften der bleifreien Kabelverschraubungen wie Dichtigkeit, EMV-Eigenschaften, Zugentlastung, Schlagfestigkeit und Temperaturbereiche unverändert auf hohem Niveau bleiben. ‣ weiterlesen

Anzeige

Zum 1. Februar hat Prof. Friedhelm Loh, Inhaber und Vorstandsvorsitzender der Friedhelm Loh Group, Markus Asch (Bild) zum CEO der Rittal International Stiftung sowie zum Vorsitzenden der Geschäftsführung von Rittal berufen.‣ weiterlesen

Anzeige

Gossen Metrawatt hat seinen Hauptkatalog für 2021/22 veröffentlicht. Auf 150 Seiten präsentiert der Messtechnik-Spezialist sein Angebot professioneller Mess- und Prüftechnik. Die Produktpalette reicht von Multimetern über verschiedenste Prüfgeräte für elektrische Betriebsmittel und Anlagen bis zur Medizintechnik und Laborstromversorgung.‣ weiterlesen

Anzeige

RS Components (RS) erweiterte kürzlich sein Angebot aus dem Bereich der Complete Line von Phoenix Contact. Bei der Complete Line handelt es sich um ein System aufeinander abgestimmter Hard- und Software-Produkte.‣ weiterlesen

Anzeige

Im letzten Quartal 2020 ist die Citel Electronics nach über 15 Jahren am Standort Bochum, Alleestraße in die Feldstraße umgezogen. Bei den neuen Vertriebs-, Verwaltungs- und Schulungsräumen wurde auf möglichst ergonomisch günstige Arbeitsbedingungen Wert gelegt. ‣ weiterlesen

Für sein modulares Adaptersystem Imas-Connect bietet Icotek die neuen Adaptertüllen AT-FL und QT-AT-FL an. Die Adaptertüllen dienen als Schnittstelle für M23 Vierkantflansch Steckverbinder. Die AT-FL ist auf Basis der KT groß Kabeltülle aufgebaut, entsprechend ist die QT-AT-FL auf Basis der QT groß aufgebaut.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige