Sicher, kompakt und schnell

Werkzeuge für die Verkabelung von Schaltschränken

Abmanteln und Abisolieren soll möglichst schnell von der Hand gehen. Dabei kommt es auf das richtige Werkzeug an. Im Bereich der Schaltschrankmontage und Verkabelung bietet Weicon spezielle Werkzeuge, die für das fachmännische Abmanteln und Abisolieren entwickelt wurden: Das Kabelmesser S 4-28 mit Hakenklinge sowie die Zange
No. 5. Wir stellen die zwei praktischen Helferlein kurz vor.

 Kabelmesser und Zange für das Abmanteln und Abisolieren bei der Schaltschrankmontage (Bild: Weicon GmbH & Co. KG)

Kabelmesser und Zange für das Abmanteln und Abisolieren bei der Schaltschrankmontage (Bild: Weicon GmbH & Co. KG)

Kabelmesser S 4-28

Das neue Kabelmesser von Weicon ermöglicht ein präzises, schnelles und sicheres Abmanteln aller gängigen Rundkabel mit einem Durchmesser zwischen vier und 28mm. Das Werkzeug verfügt über ein selbstdrehendes Schneidmesser. Mit Hilfe eines im Gehäuse integrierten Stellrades kann die Schnitttiefe dieses Messers stufenlos reguliert werden. So wird eine Beschädigung der inneren Leiter verhindert. Die selbstdrehende Ausrichtung des Schneidmessers ermöglicht eine automatische Umstellung von Rund- auf Längsschnitt. Neben dem Innenmesser verfügt das Messer noch über eine integrierte Hakenklinge. Diese Klinge ist im Gehäuse versenkbar und in beiden Positionen arretierbar. Das führt zu einer Reduzierung des Verletzungsrisikos, das feststehende Klingen mit sich bringen würden. Das Kabelmesser ist 145mm lang, ergonomisch geformt, wiegt nur 70g und ist sehr leicht zu handhaben. Die Produktfamilie der Kabelmesser umfasst insgesamt drei verschiedene Typen. Durch die neue Anordnung des Stellrades konnte die Baulänge des Messers verkürzt und darüber hinaus Zusatzfunktionen integriert werden, die unterschiedlichen Bedürfnissen der Anwender gerecht werden. Zum Messer mit integrierter Hakenklinge gibt es noch eine Version mit integriertem Spannungsfinder und ein Messer, das eine zusätzliche Abisolierfunktion im Gehäuse trägt.

Abisolierzange No. 5

Für das Abisolieren von Leitern und Rundkabeln, die bei der Verkabelung von Schaltschränken in sehr großer Zahl vorhanden sind, hat Weicon eine Abisolierzange entwickelt, die im Bereich zwischen 0,2 und 6,0mm2 eingesetzt werden kann. Die Zange verfügt über einen verstellbaren Längenanschlag von fünf bis zwölf Millimeter, der bei Bedarf herausnehmbar ist. Dadurch werden alle flexiblen und massiven Leiter zwischen 0,2 und 6,0mm2 einfach und rationell abisoliert. Zum Schutz der inneren Leiter verfügt die Zange über ein automatisches Abtastsystem, wodurch der Kabeldurchmesser ermittelt wird. Darüber hinaus ist sie mit einem gut zugänglichen Seitenschneider ausgestattet, der bis 2mm Kabeldurchmesser genutzt werden kann. Der Innenklingen-Satz der Zange ist austauschbar; das Werkzeug ist ergonomisch geformt und liegt gut in der Hand. Sie ist 165mm lang, wiegt lediglich 105g und ermöglicht ein ermüdungsfreies Arbeiten über längere Zeiträume.

Das könnte Sie auch interessieren

Das könnte Sie auch interessieren

Wie kann man die Wertschöpfungskette im Schaltanlagenbau konkret optimieren? Wo stehen Unternehmen heute in Bezug auf verfügbare digitalisierte und automatisierte Arbeitsweisen? Eplan präsentiert die Panel Building Automation Matrix (PAM). Die Basis bildet eine Feldstudie bei 150 Unternehmen inklusive definierter Fallstudie. Mit PAM analysieren die Berater von Eplan in nur wenigen Minuten den individuellen Status quo von kundenspezifischen Prozessen im Schaltanlagenbau. Im Benchmark-Vergleich ergeben sich konkrete Einsparpotenziale, die synchronisiert von Eplan und Rittal im Bereich Maschinentechnik, Software und Consulting umgesetzt werden. ‣ weiterlesen

Anzeige

Ob Serienfertigung oder Unikate: Zum klassischen Schaltschrankbau gehört eine Vielzahl manueller Arbeitsschritte. Das macht den Prozess insgesamt zeitaufwendig und teuer. Die Lösung: Eine Produktivitätssteigerung bei gleichzeitig höherer Flexibilität und Transparenz verspricht die durchgängige Digitalisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Vollständig digitalisierte Prozessabläufe erhöhen die Effizienz in Fertigung und Planung um fast 40 Prozent. ‣ weiterlesen

Anzeige

Die aktuelle Entwicklung unserer Gesellschaft ist geprägt durch komplexe Systeme, integrale Prozessen und deren Verknüpfungen in der physisch-realen wie auch digital-virtuellen Welt. Deren Handlungsräume nehmen direkten Einfluss auf die Produktionswelt und sind unter dem Stichwort Industrie 4.0 weltweit subsummiert. Im persönlichen wie auch im beruflichen Umfeld wachsen so Produkte, Dienstleistungen, Produktionsanlagen wie auch Objekte mit eingebetteter Software zu intelligenten und verteilten Systemen zusammen und verlangen unsere „cyberphysische“ Aufmerksamkeit. Wie können wir diesen Anforderungen gerecht werden? Was beschreibt die DNS des Mitarbeiters der Zukunft für produzierende Unternehmen?‣ weiterlesen

Anzeige

Es scheinen goldene Zeiten anzubrechen: Überall wird von neuen Geschäftsmodellen gesprochen. Sie versprechen erweiterte Geschäftsfelder für traditionelle Elektrobetriebe ebenso, wie einen profitablen Business Plan für eine Unternehmensgründung. Auch müssen sie herhalten als Hoffnungsträger bei drohenden Arbeitsplatzverlusten, die angesichts fortschreitender Automatisierung in Produktionsbetrieben befürchtet werden. Aber wie genau können diese Modelle aussehen? Und wer kann diese Dienstleistungen erbringen? Wer braucht sie? Wir geben eine Antwort. ‣ weiterlesen

Schaltgeräte haben den Schritt in das Zeitalter des Industrial Internet of Things (IIOT) bereits vollzogen. Dies machte auf der zurückliegenden Hannover Messe unter anderem das Angebot am ABB-Stand deutlich. Der SCHALTSCHRANKBAU unterhielt sich auf der weltgrößten Industriemesse mit Giampiero Frisio, Leiter der Business Line Smart Power, unter anderem über die Möglichkeiten, wie Anlagenbauer unter Nutzung der modernen Hard- und Softwarelösungen ihre Zukunftsfähigkeit sichern können. ‣ weiterlesen

Im Maschinen- und Anlagenbau sowie der Automobilindustrie werden Schaltschranklösungen mit Automatisierungstechnik zur Steuerung, Überwachung und Diagnose der jeweiligen Applikation benötigt, um einen effizienten und stabilen Produktionsablauf sicherzustellen. Da die Anforderungen der Anwender und die Einsatzbereiche meist spezifisch sind, müssen die Lösungen individuell designt und entwickelt werden, was einige Nachteile mit sich bringt. Wie es anders gehen kann, zeigt das modulare Baukastensystem Smart Production Cabinet von Phoenix Contact. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige