Sichere Energieverteilung schnell und normgerecht geplant

Ohne elektrische Energie und ihrer professionellen Verteilung würden die meisten Fabriken weltweit stillstehen. Schon kleine Unterbrechungen der Energieversorgung können großen wirtschaftlichen Schaden anrichten. Somit ist es unumgänglich, zuverlässige und sichere Energieverteilungssysteme einzusetzen und dabei die Sicherheit für Mensch und Maschine gegen die Gefahren des elektrischen Stroms zu gewährleisten. Rittal bietet hier mit seinem neuen 185mm-Energieverteilersystem eine komplett nach IEC61439 geprüfte Lösung, die all dies erfüllt und zudem eine hohe Effizienz in der Planung und Fertigung ermöglicht.
Das Ri4Power System 185mm bietet unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte und den Anforderungen der aktuellen Norm IEC61439 die Voraussetzungen für einen kompakten und sicheren Systemaufbau für Energieverteilungen. Dabei liegt das Augenmerk des Herstellers besonders auf dem Berührungsschutz. So ist das Sammelschienensystem im montierten Zustand komplett abgedeckt. Alle Komponenten sind so konstruiert, dass diese durch die bestehende Abdeckung hindurch den Kontakt zur Sammelschiene herstellen. Hierzu sind die Abdeckungen mit schmalen Schlitzen (Lochkammern) versehen, durch die mit entsprechenden Kontaktstücken die Kontaktierung erfolgt. Die Schlitze sind maximal 4mm breit und erfüllen die geforderte Schutzart IP2X. Damit ist ein Berührungsschutz dauerhaft gewährleistet. Bei der Auswahl der Sammelschienen kann flexibel dimensioniert werden, je nach Anforderung mit Strömen von bis zu 2180A, mit einer Bemessungskurzzeitstromfestigkeit von bis zu 50kA/1s (Icw).

Einfach und komfortabel

Bei der Ausstattung des Ri4Power Systems 185mm wurde stets auf eine einfache und komfortable Installation geachtet, ohne dabei die Sicherheit in der Bedienung aus den Augen zu verlieren. Für den Einsatz von Kompaktleistungsschaltern gibt es drei Geräteadapter in den Größen 630A, 1.000A und 1.600A. Mit diesen Adaptern lassen sich viele gängige Kompaktleistungsschalter einsetzen, ob Siemens, ABB, Schneider Electric oder Eaton. Neben den Geräteadaptern gehört auch ein umfangreiches Sortiment an Sicherungstechnik zu dem 185mm-System. So gibt es NH-Lastschalteisten in den Baugrößen 00 bis 3, sowohl in 1-poliger als auch in 3-poliger Ausführung – letztere optional auch mit elektronischer Sicherungsüberwachung. Allen Lastschaltleisten gemein ist, dass diese mit seitlichen Ventilationsöffnungen versehen sind, die sich positiv auf die Entwärmung der Sicherungseinsätze auswirken. Um die Sicherheit für den Anwender auch während des Betriebs zu verbessern, haben die Lastschaltleisten einen separaten Kanal für die Ableitung des Lichtbogens, der beim Schalten unter Last entsteht.

Schnellschaltende NHSicherungslastschaltleiste

Komplettiert wird das Sortiment der Rittal NH-Sicherungstechnik durch eine neue Schnellschaltleiste. Diese Schnellschaltleisten vereinfachen das Bedienen einer Lastschaltleiste. Das Schalten der Leiste erfolgt federgestützt durch Umlegen eines Hebels und ermöglicht somit ein komplett bedienerunabhängiges und sicheres Schalten. Im Gegensatz zu vielen anderen Schnellschaltleisten wird die Rittal-Leiste vertikal verbaut und ermöglicht so einen komfortablen Leitungsanschluss von unten oder oben. Zusätzlich hat die vertikale Bauform den Vorteil einer besseren Entwärmung gegenüber einer horizontalen Bauform. Erstmalig wird die neue Schnellschaltleiste auf der diesjährigen Messe Light & Building vorgestellt. Zudem wird das Rittal-185mm-Sammelschienensystem durch ein umfangreiches Zubehörpaket erweitert – mit einer Anschlussleiste und Leiteranschlussklemmen für den Anschluss von Kabelschuhen bzw. Rundleitern bis 300mm² oder lamellierten Kupferbändern bis 80mm-Breite. Alle Komponenten wurden einer Erwärmungsprüfung nach IEC61439 unterzogen und ermöglichen einen sicheren und normkonformen Einsatz.

Das könnte Sie auch interessieren

Die Auftragseingänge in der deutschen Elektroindustrie lagen im November 2018 2,5% unter ihrem Vorjahreswert. Aus dem Inland gingen 1,5% mehr Bestellungen ein als im Vorjahr, aus dem Ausland dagegen 6% weniger. Vor allem die Aufträge aus Ländern des Euroraums gaben stark nach (-8,9%). Kunden aus der Nicht-Eurozone bestellten 3,9% weniger. Damit sind die Auftragseingänge von Januar bis November 2018 nur leicht um 0,5% gestiegen. Während die Inlandsorders um 2,5% gegenüber Vorjahr fielen, legten die Auslandsbestellungen um 3% zu. Sowohl Kunden aus dem Euroraum (+1,5%) als auch aus Drittländern (+3,9%) orderten mehr. Die reale Produktion ist im November um 3% unter ihrem Vorjahresniveau geblieben, die Erlöse der Branche fielen mit 17,1Mrd.? um 3,5% niedriger aus. Dabei entwickelten sich Inlands- und Auslandsumsatz mit jeweils -3,5% ähnlich schwach. Im gesamten Zeitraum von Januar bis November 2018 steht ein Auftragsplus von 0,5% in den Büchern. Der aggregierte Umsatz der Elektrounternehmen belief sich im selben Zeitraum auf 179,8Mrd.? und lag damit um 3% höher als vor einem Jahr, die reale Produktion nahm um fast 3% zu. Das Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie ist im Dezember 2018 den nunmehr dritten Monat in Folge gesunken. Diesmal verschlechterte sich die Beurteilung der aktuellen Lage, wohingegen die allgemeinen Geschäftserwartungen wieder etwas besser ausfielen.

Herman Hermes, Mitbegründer der Turck-Gruppe, ist am 2. Januar im Alter von 85 Jahren verstorben. Nach Werner und Hans Turck, die beide im Jahr 2015 starben, verliert die Turck-Gruppe damit den letzten ihrer drei Pioniere. Hans Turck stellte den jungen Elektroingenieur Hermann Hermes 1968 für den Vertrieb ein und beteiligte ihn schon bald am Unternehmen. Der gebürtige Essener sei ein energiegeladener Vertriebsmanager gewesen, der andere mitnehmen und motivieren konnte.

Anzeige

Vom 13. bis 15. Februar 2019 findet ein halbes Jahrhundert nach ihrer Gründung zum 42. Mal die Fachmesse Elektrotechnik in der Messe Dortmund statt. Rund 400 Aussteller werden etwa 21.000 Fachleuten in fünf Messehallen Trends und Technologien präsentieren, mit denen sich diese den Herausforderungen der Zukunft stellen können. Damit ist die Elektrotechnik ein wichtiger Branchentreff für das Elektrohandwerk, Fachbesucher aus der Industrie, Architekten und Planer sowie kommunale Vertreter.

UL hat die Zusammenarbeit intensiviert. Das Dehn-Testzentrum ist als ‚Third Party Test Lab‘ qualifiziert. Dehn ist nun autorisiert, im Auftrag von und für UL auch Prüfungen für Dritte durchzuführen. 

Zur kommenden Eltefa im März 2019 räumt die Messe Stuttgart dem industriellen Schaltanlagenbau einen neuen und deutlich größeren Stellenwert ein als bisher: Sie wird dem Thema die gesamten 14.500m2 der neuen Paul Horn Halle (Halle 10) widmen. Die Liste der Unternehmen, die sich auf der Eltefa präsentieren werden, liest sich wie das Who’s who der Branche: Rittal, Hager, Weidmüller, Wago, Schneider Electric, Hensel, Sedotec und Komax werden unter anderem vertreten sein.

ABB gab im Dezember bekannt, dass Hitachi im Zuge der Ausweitung der bestehenden Partnerschaft ABBs Stromnetzgeschäft übernehmen wird. Der vereinbarte Kaufpreis entspricht auf Basis der Transaktion einem Unternehmenswert von 11Mrd.US$ für 100% von Stromnetze, oder einem EV/ op. EBITA-Multiple von 11,2×1. ABB wird aus dem Verkauf des 80,1 Prozentanteils zunächst einen Wert von rund 9,1Mrd.US$ realisieren.

Seit dem 01.01.2019 ist Richard Mayer (Bildmitte) neuer Geschäftsführer bei B+M Blumenbecker. Mit sofortiger Wirkung wurden außerdem Harald Golombek (rechts) und Olaf Lingnau (links) zu weiteren Geschäftsführern des Unternehmens berufen.

Kabelführungsspezialist Pflitsch ist jetzt ‚Member of EHEDG‘. Mit der Firmen-Mitgliedschaft bei EHEDG stärkt das Unternehmen nun die Bedeutung des wachsenden Produktsortimentes für Kabelverschraubungen und Kabelkanäle nach dem Prinzip des Hygienic Designs.

Mit dem Kauf der Firma Bekto Precisa aus Goražde in Bosnien-Herzegowina hat Emka einen weiteren Meilenstein seiner Unternehmensgeschichte bekanntgegeben.

Hager hat bei stetigen Qualitätskontrollen festgestellt, dass es bei einem Teil der ab Februar 2018 ausgelieferten Sammelschienenverbinder ZZ15SAVE aufgrund eines Materialfehlers zum Bruch des Gegenlagers kommen kann. Bedingt dadurch kann eine langzeitstabile, elektrische Verbindung der Sammelschienen nicht immer gewährleistet werden.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige