Sozialpläne bei Rittal vereinbart

Die Neuausrichtung der Produktionsstruktur bei Rittal macht Fortschritte. Vier der fünf betroffenen Betriebsräte schlossen mit der Geschäftsleitung einen Sozialplan ab.

 (Bild: Rittal GmbH & Co. KG)

(Bild: Rittal GmbH & Co. KG)

Damit ist bis auf das Produktionswerk Herborn der Weg frei für Zukunftsinvestitionen von 250Mio.€ in die Standorte Rittershausen, Haiger und Hof. Nach dem bereits in 2016 abgeschlossenen Interessenausgleich wurden die Sozialpläne für die zu schließenden Produktionsstätten Burbach, Rennerod und Wissenbach abgeschlossen. Für die Veränderungen im Werk Hof wurde ebenfalls eine Einigung erzielt. Nur für das Produktionswerk Herborn laufen die Verhandlungen noch und befinden sich im Einigungsstellenverfahren. Die unterzeichnenden Betriebsräte und die Geschäftsführung bedauern, dass eine Einigung mit dem Betriebsrat in Herborn bisher nicht erreicht werden konnte. Die Regelungen der Sozialpläne beinhalten neben den Abfindungszahlungen etwa Regelungen für Entfernungspauschalen, Überbrückungsregelungen, die Anerkennung von Beschäftigungsjahren bei Standortwechseln, sowie Verdienstsicherungsvereinbarungen. Zusätzlich stellt Rittal den ausscheidenden Mitarbeitern eine Transfergesellschaft zur Verfügung. Die Transfergesellschaft hat die Aufgabe, diese Mitarbeiter zu qualifizieren und in neue Beschäftigungsverhältnisse zu vermitteln.

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