VDMA: Kabinettsbeschluss zum
EEG zeigt den richtigen Weg

Der im Kabinett beschlossene Entwurf des Erneuerbare-Energien-Gesetzes weist nach Bewertung des VDMA den richtigen Weg und setzt die richtigen Meilensteine. „Die Energiewende behält nur dann Akzeptanz, wenn sie effizient gestaltet wird. Dies setzt eine sinnvolle Markt- und Systemintegration der erneuerbaren Energien voraus. Die Organisation des Ausbaus über wettbewerbliche Ausschreibungen wird wesentlich dazu beitragen“, sagt Matthias Zelinger (Foto), Energiepolitischer Sprecher des VDMA. „Damit Deutschland auch weiter Leitmarkt für Energiewende-Technologien bleibt, müssen alle Beteiligten noch einige Steine aus dem Weg räumen. Grundsätzlich werden die Anlagenhersteller mit dem Design und den Parametern der Ausschreibungen aber umgehen können“, resümiert Zelinger. Der Netzausbau müsse laut den Herstellern nun zügig vorangebracht werden. Zugleich seien weitere kreative Ansätze zur Vermeidung von netzbedingten Abregelungen zu nutzen. Entsprechende Regelungen wie die für zuschaltbare Lasten müssten technologieoffen gestaltet werden. Der Übergangszeitraum zum Ausschreibungssystem müsse so gestaltet werden, dass Investoren und Technologieanbieter keinen Schaden nehmen aufgrund mangelnder Verlässlichkeit des regulatorischen Rahmens. Die Einmaldegression, die für 2017 bei Windenergie an Land vorgesehen ist, berge dieses Risiko. Für die Hersteller ist dabei besonders kritisch, dass mit einer Stichtagesregelung gearbeitet wird, die zu Vorzieheffekten und kostentreibender Unterauslastung führen werde, so der Fachverband Power Systems im VDMA.

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