Energietechnik für Neubau der Hauptfeuerwache

Versorgungssicherheit für die Feuerwehr Krefeld

Weil die Hauptfeuerwache der Stadt Krefeld längst ihrem denkmalgeschützten Gebäude an der Florastraße entwachsen war, entschied sich die Stadt für einen Neubau. Auf einem 25.000m² großen Grundstück ist nun ein moderner Gebäudekomplex entstanden.

 Unweit der denkmalgeschützten alten Feuerwache ist die neue, moderne Hauptfeuerwache der Stadt Krefeld entstanden. Sie umfasst unter anderem eine Fahrzeughalle mit 28 Ausfahrtstoren zur Neuen Ritterstrasse, eine Ausungseinrichtung, eine Kfz-Werkstatt und die Verwaltung. (Bild: Presigno)

Bild 1 | Unweit der denkmalgeschützten alten Feuerwache ist die neue, moderne Hauptfeuerwache
der Stadt Krefeld entstanden. Sie umfasst unter anderem eine Fahrzeughalle mit 28 Ausfahrtstoren zur Neuen Ritterstrasse, eine Ausbildungseinrichtung, eine Kfz-Werkstatt und die Verwaltung. (Bild: Presigno)

Damit hier selbst bei Stromausfällen des öffentlichen Netzes eine Fortsetzung des Betriebs gewährleistet ist, verfügt der Standort über zwei Netzersatzaggregate, die im Notfall die Wache für mehrere Tage mit Strom versorgen. Darüber hinaus besitzt die neue Feuerwache ein eigenes Blockheizkraftwerk, das sie mit Strom und Wärme versorgt sowie in das Netz des örtlichen Stromversorgers einspeist. Als Bindeglied zwischen diesen Komponenten lieferte Ormazabal eine Mittelspannungsschaltanlage. Die wartungsfreie SF6 – isolierte Anlage hilft, in einer der wichtigsten Institutionen der Stadt eine unterbrechungsfreie Versorgung sicherzustellen.

Die ehemalige Hauptfeuerwache der Krefelder Feuerwehr an der Florastraße wurde 1910 nach Plänen des Architekten Ernst Scholze im Jugendstil erbaut und war damals eine der modernsten ihrer Art. Dennoch konnte sie mit den sich im Laufe der Jahrzehnte ändernden Anforderungen nicht mehr mithalten, sodass eine Projektgruppe zur Sanierung eingerichtet wurde. Diese kam zum Entschluss, dass ein Umbau nicht umsetzbar war und stattdessen ein Neubau erfolgen sollte. Auf 25.000m² ist an der Neuen Ritterstraße nur gut 1km von der alten Wache entfernt die neue Hauptfeuerwache realisiert worden. Die aus zwei baulich miteinander verbundenen Gebäudeteilen bestehende Feuerwache umfasst u.a. eine Fahrzeughalle mit 28 Ausfahrtstoren zur Neuen Ritterstraße, eine Ausbildungseinrichtung, eine Kfz-Werkstatt und die Verwaltung. Der Komplex wurde im Frühjahr 2016 bezogen.

Hohe Versorgungsicherheit gefragt

Um den reibungslosen Betrieb der Feuerwache jederzeit zu gewährleisten, ist eine unterbrechungsfreie Energieversorgung erforderlich. „Wir arbeiten dafür mit einer doppelten Redundanz“, erläutert Horst Meyer vom Fachbereich Zentrales Gebäudemanagement der Stadt Krefeld. Das heißt: „Neben zwei Einspeisungen aus dem örtlichen Netz der Stadtwerke verfügt die Wache über zwei Netzersatzaggregate, damit sie auch bei Stromausfällen sicher weiter betrieben werden kann. Diese springen innerhalb weniger Sekunden nach dem Ausfall an“, ergänzt Meyer. Mit ihrer Leistung von jeweils 200kVA können die beiden Aggregate die Wache mehrere Tage lang mit Strom versorgen. Zusätzlich ist die Einspeisung über ein mobiles Stromaggregat möglich. Darüber hinaus verfügt die neue Hauptfeuerwache über ein eigenes wärmegeführtes Blockheizkraftwerk. Dieses versorgt nicht nur das Gebäude mit Strom und Wärme, sondern speist auch in das 10kV-Netz der Stadtwerke Krefeld ein. Eine Ormazabal-Mittelspannungsschaltanlage bildet das Bindeglied zwischen diesen Komponenten und dem Stromnetz der Stadtwerke.

Das könnte Sie auch interessieren

Das könnte Sie auch interessieren

In.Stand heißt die neue Fachmesse für Instandhaltung und Services mitten im Markt – im Zentrum des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus. Die Messe mit begleitenden Foren soll jährlich stattfinden und ist erstmals vom 23. bis 24. Oktober 2019 auf dem Stuttgarter Messegelände terminiert. Veranstalter ist die Messe Stuttgart. Renommierte Unternehmen, Verbände und Forschungseinrichtungen konnten als Partner gewonnen werden. ‣ weiterlesen

Anzeige

Kommt gar nicht in die Tüte? Dafür aber in den Beutel: Ob Lebensmittel, Pharmaprodukte, Kosmetika, Tiernahrung oder Reinigungsmittel – die Firma SN Maschinenbau aus Wipperfürth sorgt mit der passenden Beutelpacktechnik für die richtige Verpackung. Damit nicht nur die Beutel, sondern auch die Maschinen dicht bleiben, verwendet der Hersteller die KDS Kabeldurchführungssysteme von Conta-Clip. ‣ weiterlesen

Anzeige

Würth Elektronik ICS stellt in einem Online-Shop sein Sortiment an Powerelementen bereit. Mit dem Relaunch erwartet die Kunden nicht nur ein überarbeitetes, responsives Design, sondern auch eine optimierte Produktsuche sowie einen erweiterten Kundenservice für die Unterstützung bei Fragen in Echtzeit. ‣ weiterlesen

Anzeige

Installion ist das erste branchenspezifische B2B-Vermittlungsportal, welches sich zum Ziel gesetzt hat die zunehmende Verknappung von Elektrikerleistungen zu adressieren. ‣ weiterlesen

Anzeige

Steckverbindersysteme mit integrierten Mikrochips wie Eeproms (Electrically Erasable Programmable Read-Only Memory) ermöglichen im Verbindungspfad von Geräten und Steckverbindern, Echtzeit-Verbindungsstatus, Anzeige der Anzahl von Steckzyklen und die Identifizierung elektronischer Geräte. ‣ weiterlesen

Rehau und die OBO Bettermann Holding informieren darüber, dass vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden, OBO den Geschäftsbereich Cable Management von Rehau erwerben wird. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige