Vier-Kanal-Analogmodul mit galvanisch getrennten Eingängen

Wago erweitert sein I/O-System 750 um ein neues Modul: Das Modul 750-471 hat vier galvanisch getrennte Analogeingänge und eignet sich damit für alle Anwendungen, bei denen es auf eine hohe Störunempfindlichkeit bei der Signalerfassung ankommt. 

Das Vier-Kanal-Analogmodul mit galvanisch getrennten Eingängen eignet sich für Anwendungen, bei denen es auf hohe Störunempfindlichkeit ankommt. (Bild: Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG)

Das Vier-Kanal-Analogmodul mit galvanisch getrennten Eingängen eignet sich für Anwendungen, bei denen es auf hohe Störunempfindlichkeit ankommt. (Bild: Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG)

Die galvanische Trennung von Signaleingängen ist besonders in Bereichen wichtig, in denen Störungen, beispielsweise durch Potentialdifferenzen auftreten können. Typische Beispiele sind Umgebungen im Marine- und Offshore-Bereich, bei denen es durch die erdfreie Versorgung verteilter Anlagen aufgrund der Entfernungen zu Potentialdifferenzen kommen kann. Dadurch auftretende Störungen bei der Signalerfassung können in der Anwendung zu Fehlern führen. Die Auflösung der Eingänge beträgt 16Bit: Damit sind präzise Steuerungs- und Regelungsaufgaben realisierbar. Die Kanäle können einzeln parametriert werden, entweder als Stromeingang von 0 … 20mA, 4 … 20mA, 3,6 … 21mA (NE43) bzw. ±20mA oder aber als Spannungseingang mit den Bereichen 0 … 10V, ±10V und bis in den Millivoltbereich von ±200mV. Dadurch ist das neue Modul sehr flexibel einsetzbar.

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Interview mit Markus Hettig, Vice President Building Business DACH bei Schneider Electric.

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Hettig: Angenommen Sie wohnen in einem Haus in der Nähe eines kleinen Industriebetriebs, dann kann es sein, dass dieser Industriebetrieb eine Netzverschmutzung in mein Haus importiert. Dies erfahre ich aber nur, wenn ich bestimmte Parameter messtechnisch erfasse. Auch eine haustechnische Anlage kann Oberwellen absondern. Auch dies kann ich nur mit der entsprechenden Messtechnik feststellen. Also gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder ich verwende einen Leistungsschalter wie den Masterpact MTZ, ein digitales Modul zur Oberwellenanalyse sowie ein Kommunikationsmodul, mit dem die Daten in eine übergeordnete Cloud weitergegeben werden können. Wenn ich mir diese Daten nach einer gewissen Zeit anschaue, detektiere ich vielleicht permanente Oberwellen und kann entsprechende Maßnahmen zu deren Beseitigung einleiten. Eine zweite Möglichkeit ist, meine bestehende Anlage einfach mit einem Messgerät nachzurüsten, das bis zur 42. oder 50. Oberwelle misst. Wenn ich eine größere und komplexere Anlage habe, dann empfehle ich unser PowerLogic ION9000. Dies ist ein hochwertiges Netzqualitätsmessgerät mit 365-Tage-Tracking-Funktion, bei dem ich bestimmte Regeln für Benachrichtigungen hinterlegen und mit dem ich viele unterschiedliche Use Cases abdecken kann. In Wohn- oder gewerblich genutzten Gebäuden sowie kleineren Fabriken reicht ein einfacheres Messgerät wie das PowerLogic ION5000, das auch eine Oberwellenanalyse bietet.

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