Wago erzielt bestes Umsatzergebnis seiner Geschichte

„Seit 2009 jedes Jahr ein Plus“

Die Wago-Gruppe verzeichnete im Geschäftsjahr 2017 mit 862 Millionen Euro das beste Umsatzergebnis in ihrer 66-jährigen Geschichte. Mit einer Steigerung von 13 Prozent übertraf der Anbieter von elektrischer Verbindungs- und Automatisierungstechnik dabei nicht nur deutlich das angestrebte Ziel, sondern erreichte auch das größte Umsatzplus der letzten sieben Jahre.

Von links: Jürgen Schäfer (CSO), Christian Sallach (CDO & CMO) und Sven Hohorst (CEO) präsentierten die aktuellen Geschäftszahlen der Wago-Gruppe. (Bild: Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG)

Von links: Jürgen Schäfer (CSO),
Christian Sallach (CDO & CMO) und Sven Hohorst (CEO) präsentierten
die aktuellen Geschäftszahlen der Wago-Gruppe. (Bild: Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG)

„Uns freut besonders, dass wir unsere konstant positive Entwicklung einmal mehr bestätigt haben. Seit 2009 haben wir jedes Jahr ein Plus verzeichnet und in diesen neun Jahren den Umsatz mehr als verdoppelt“, zeigte sich Chief Sales Officer Jürgen Schäfer im Rahmen der Bilanzpressekonferenz Mitte April in Minden mehr als zufrieden. Die Umsatzsteigerung sei auf kontinuierliches Wachstum in allen Landesmärkten zurückzuführen; bemerkenswert sei jedoch der Aufschwung in Europa. Dieser führte zu einer leichten Verschiebung der Marktanteile. Während Deutschland mit einem Umsatzanteil von 28 Prozent traditionell den wichtigsten Markt für Wago darstellt, erreicht das übrige Europa 42 Prozent. Es folgen die Märkte in Asien mit 17 Prozent und Amerika mit 12 Prozent. „Ein besonders hohes Wachstum ließ sich in Ungarn, Mexiko, der Türkei und Russland verzeichnen“, erläuterte Jürgen Schäfer. Das Unternehmen setze auch weiterhin auf eine konsequente Internationalisierung: „Mit unser aktuell gegründeten Vertriebsgesellschaft in Kanada sind wir mit nunmehr 29 eigenen Gesellschaften und über 80 Vertretungen weltweit für unsere Kunden vor Ort.“

Belegschaft wächst mit

Mit dem Umsatz wachsen die Mitarbeiterzahlen. Erstmals beschäftigte Wago zum Jahresende mehr als 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Davon über 3.500 in Deutschland, mehr als 2.500 am Stammsitz in Minden/Westfalen und über 1.000 in Sondershausen/Thüringen. Damit fand der kontinuierliche Ausbau der Belegschaft eine weitere Fortsetzung – seit 2007 hat sich die Mitarbeiterzahl fast verdoppelt. Dabei wird die Gruppe ihrer Verantwortung zur Nachwuchsförderung gerecht: Mit 277 Auszubildenden und dual Studierenden in Minden und Sondershausen leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Fach- und Führungskräften.

Investitionen von knapp 100 Mio. Euro

Um das strategisch angestrebte Wachstum zu gewährleisten, investiert das Unternehmen auch weiterhin intensiv in seine Zukunftsfähigkeit. Das Investitionsvolumen betrug 2017 knapp 100 Mio. Euro, von denen 60 Prozent in Deutschland investiert wurden. Der Schwerpunkt lag bei der Automatisierung von Maschinen und Anlagen in der Fertigung. Für das aktuelle Geschäftsjahr plant die Wago-Gruppe, die Investitionen auf über 100 Millionen zu steigern. „Dabei wird der Investitionsschwerpunkt mit einem Anteil von etwa 70 Prozent erneut in Deutschland liegen. Die größten Projekte sind dabei Erweiterungen im Bereich Produktion und Bürogebäude am Standort Minden“, erläuterte Sven Hohorst.

Das könnte Sie auch interessieren

Omron Electronics, eines der führenden Unternehmen im Bereich Industrieautomatisierung, hat die Rolle von Dr. Klaus Kluger ausgeweitet, der nun General Manager der Regionen Zentral- und Osteuropa ist.

Anzeige

Nach einem kräftigen Zuwachs im April dieses Jahres haben die deutschen Elektroexporte im Mai nur verhalten zugelegt. Über alle Fachbereiche hinweg nahmen sie um 1,6 Prozent gegenüber Vorjahr auf 16,3 Milliarden Euro zu. Die vergleichsweise schwache Exportentwicklung ist zum Teil auch auf die geringere Zahl der Arbeitstage – zwei weniger als im Vorjahresmonat – zurückzuführen.

Anzeige

Siemens wird bis Mitte nächsten Jahres 102 SF6-freie gasisolierte Hochspannungs-Schaltanlagen (GIS) vom Typ 8VM1 an Siemens Gamesa liefern. Die Schaltanlagen schützen jede Windturbine individuell vor Überlast und Kurzschluss und ermöglichen eine unterbrechungsfreie Stromversorgung.

Anzeige
Anzeige

Im 1. Halbjahr 2018 legte Schneider Electric beim Umsatz um 7% zu und erzielte 12,3Mrd.€. Dabei konnte das Unternehmen in allen Segmenten ein Wachstum verzeichnen. Das gab das Unternehmen am gestrigen Donnerstag bekannt.

Anzeige

Die Analyse der EMV 2018 zeigt, dass die Veranstaltung einen weiter wachsenden Zuspruch findet. Für die Untersuchung wurden sowohl Aussteller, als auch Besucher, Kongressteilnehmer und Referenten im Anschluss befragt.

Weidmüller intensiviert sein Engagement in der Forschung und Entwicklung von Lösungen für die Roboterindustrie und beteiligt sich seit März an der China Robot Industry Alliance (CRIA). Die 2013 vom chinesischen Maschinenbau-Verband CMIF (China Machinery Industry Federation) gegründete Initiative soll Forschung, Entwicklung, Produktion und Einsatz der Robotik im asiatischen Land vorantreiben. 

Der German Brand Award ist die Auszeichnung für erfolgreiche Markenführung in Deutschland und prämiert Marken und Markenmacher. Kürzlich verlieh der Rat für Formgebung dem Technologieverband VDE für seine Einreichung ‚VDE Markenrelaunch‘ den Titel Special Mention in der Kategorie Brand Design im Palazzo Italia – Römischer Hof in Berlin.

Zum 1. August 2018 ordnet Schneider Electric das Management-Team DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) der Geschäftsbereiche Energy sowie Field Service neu. Jens Roseneck, bislang als Vice President (VP) verantwortlich für das Execution Center DACH/Global Customer Projects DACH verantwortet zukünftig als VP zusätzlich auch den Geschäftsbereich Energy DACH.

Mit seinem bis zu 4-poligen, flexiblen Steuerspannungsschienen-System BusSpeed hat FTG jüngst sein umfangreiches Sortiment weiter ergänzt. Meist kommen die Steuerspannungsschienen im Schaltschrankbau zum Einsatz, dort ist der Bedarf an individuellen Lösungen zur Stromverteilung und -verbindung am höchsten.

Turck ergänzt sein Interfaceportfolio um den flexiblen IMX12-FI mit globalen Ex-Zulassungen. Turck erweitert seine Interfacegerätefamilie IMX mit dem Frequenzmessumformer IMX12-FI. Anwender können die Geräte nicht nur als Drehzahlwächter einsetzen, sondern auch als Pulscounter.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige