Verschnaufpause im Maschinenbau im Mai 2018

Der Auftragseingang im Maschinenbau in Deutschland hat im Mai 2018 sein Vorjahresergebnis nur knapp verfehlt (real -1%). Während das Inlandsgeschäft leicht zulegen konnte (+1%), gab es bei den Bestellungen aus dem Ausland ein Minus von 2% im Vergleich zum Vorjahr. Insbesondere die Orders aus den Europartnerländern drückten das Ergebnis (-11%), während aus den Nicht-Euroländern 2% mehr Bestellungen kamen. „Man sollte dieses Monatsminus nicht überbewerten. Nach einem halben Jahr mit fast durchgehend zweistelligen Wachstumsraten gönnt sich der Maschinenbau offenbar eine kleine Verschnaufpause“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers (Foto). 

VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V., 60528 Frankfurt, 01.08.2016 (c) Team Uwe Nölke | Fotografie & Film für Menschen & Unternehmen, D-61476 Kronberg, Brunnenweg 21, T +49 6173 321413, look@team-uwe-noelke.de, www.team-uwe-noelke. (Bild: VDMA e.V.)

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Auch andere Kennziffern zeigen, dass der Maschinenbau bisher mit ordentlichem Schwung durch das Jahr steuert. Die Produktion ist nach vier Monaten (Januar bis April) um real 4,2% zum Vorjahr gewachsen, die Exporte haben im gleichen Zeitraum um 3,4% zugelegt. „Die Konjunktur läuft im Maschinenbau“, betont Wiechers. Die Kapazitätsauslastung der Betriebe stieg im April sogar leicht über die Marke von 90%. „Es gibt spürbare Engpässe bei Zulieferungen und vor allem bei verfügbaren Arbeitskräften. Die Unternehmen könnten mehr produzieren, wenn sie genug Fachkräfte fänden“, sagt der VDMA-Chefvolkswirt. Im Drei-Monats-Vergleich (März bis Mai) sind die Auftragseingänge um real 2% zum Vorjahr gewachsen. Einem Orderplus im Inland von 7% stand ein leichtes Minus der Auslandsbestellungen von 1% entgegen.

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