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Schaltschrank-Tipps von Rittal

Dipl.-Ing.(Uni) Hartmut Lohrey,
Leiter Marketing
Training / Support, Rittal

„Wie müssen Ausbrüche behandelt werden, um optimalen Korrosionsschutz nach IEC 61439 zu erhalten?““

Diese Frage wird oft von Kunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau gestellt, in deren Schaltschranktüren oder -wände die unterschiedlichsten Geräte und Komponenten eingebaut werden.

Bei der Herstellung von Ausbrüchen für Einbaukomponenten in pulverbeschichtete Rittal Leergehäuse entstehen offene Metallflächen. Das birgt die Gefahr der Korrosionsbildung. Um den nach IEC 61439 geforderten Korrosionsschutz weiterhin zu gewährleisten, müssen die offenen Schnittkanten optimal nachbehandelt werden.

Dazu werden im ersten Schritt die offenen Metallflächen von restlichen Metall- sowie Lackbeständen befreit (Metallfeile). Dabei ist darauf zu achten, dass spitze Kanten vorsichtig abgerundet und entgratet werden.

Anschließend werden von den zu lackierenden Flächen Rost, Fett, Öl etc. mit einem fusselfreien Tuch und einem passenden Alkoholreiniger entfernt (sorgfältige Reinigung aller Ecken und Kanten).

Es folgt die Grundierung mittels Grundierungsstift oder Grundierung aus der Dose, und schließlich

wird die Deckfarbe ebenfalls mittels Lackstift oder Farbe aus der Dose aufgetragen.

Wenn kein besonderes Risiko für Korrosion besteht, kann der Hersteller der Niederspannungs-Schaltgerätekombination mit seinem Kunden natürlich auch die einfachere Variante vereinbaren, bei der nur die Deckfarbe zur Kantenversiegelung verwendet wird.

Dies gilt aber nur, sofern

keine erhöhte Konzentration aggressiver Chemikalien in der Luft besteht,

kein Tropf-, Spritz- oder Strahlwasser zu erwarten ist und/oder

eine Kondensation von Luftfeuchte auf dem Gehäuse unwahrscheinlich ist.

 

Noch Fragen?
Rufen Sie mich an:

Hartmut Lohrey
Telefon 02772/505-0

 

Mehr zum Oberflächenschutz:
www.rittal.com/r?oberflaechenschutz

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