Switches für die Keksfabrik

Komplettpaket

Der Pro-Kopf-Verbrauch an Keksen pro Jahr liegt allein in Deutschland bei 6,3 Kilo. Die meisten Kekse werden nicht vom Bäcker um die Ecke, sondern in Fabriken produziert. Dafür werden riesige Backanlagen benötigt. Ein Hersteller dieser Keksöfen ist beispielsweise die italienische Firma Ing. Polin. Für den zuverlässigen Betrieb setzt sie auf Verbindungslösungen von Lapp.

LLapp lieferte ein komplettes Paket von industriellen Datenübertragungslösungen – auch die passenden Etherline Access Industrie-Switches U05T und U08T. (Bild: U.I. Lapp GmbH)

In einer Keksfabrik können pro Stunde zigtausende Kekse geknetet, gestanzt, gebacken, gekühlt und verpackt werden. Über breite Förderbänder werden die süßen Leckereien von Station zu Station transportiert. Von den Walzen, die den Teig ausdünnen, zu den Öfen, bis zu den Stackern am Ende, womit die fertig gebräunten Kekse hintereinander gestapelt werden. Solche Backanlagen sind so lang wie ein U-Bahn-Zug. Für das reibungslose Zusammenspiel ist viel Erfahrung nötig. Diese hat die Firma Ing. Polin. Der Hersteller für die Ausrüstung von industriellen Bäckereien baut weltweit leistungsfähige Anlagen zur Herstellung von Keksen und Brot. Das Traditionsunternehmen wurde 1929 in Verona, Italien, gegründet und baute schon in den 1930ern große Tunnelöfen. Heute sind die Öfen und Maschinen aus Verona zur Herstellung von Keksen, Brot und Süßgebäck wegen ihrer hohen Qualität und Effizienz weltweit gefragt. Polin konstruiert und fertigt maßgeschneiderte Lösungen, die hohe Produktivität, Betriebskontinuität sowie Zeit- und Kostenoptimierung bieten.

Keksproduktion 24/7

Die Anlagen aus Verona sind auch in Asien gefragt. Kürzlich hat Polin eine Produktionslinie gebaut, die rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche in Betrieb ist. Pro Stunde können damit rund 4.000 Kilogramm Kekse produziert werden. Selbst für das Traditionsunternehmen war das eine Herausforderung. Um den zuverlässigen Betrieb zu garantieren, nutzt Polin nur besonders leistungsfähige und robuste Komponenten. Bei der Automatisierung etwa setzt das Unternehmen auf die Expertise von der Firma Automation System. Das ebenfalls in Verona ansässige Unternehmen konstruiert und fertigt seit 1999 integrierte Software- und Hardwarelösungen für die industrielle Automation, unter anderem auch für die Backanlagen von Polin.

Die Etherline Access Switches für Profinet gehören zu den kleinsten auf dem Markt und sind so kompakt, dass sie selbst in dezentrale Maschinenschaltschränke passen (Bild: U.I. Lapp GmbH)

Verbindungslösungen für die Backanlage

Für die Realisierung der Backanlage für Asien hat Automation System Lapp mit ins Boot geholt. Gemeinsam mit dem Stuttgarter Anbieter für integrierte Verbindungslösungen haben die Automatisierungsexperten das Verkabelungssystem und die Anschlüsse der neuen Produktionslinie konstruiert. Sie besteht aus drei Abschnitten: 60m Kabel stecken in der Maschine, welche die Kekse aus dem Teig formt, 104m sind es im Backofen und 150m sind im Kühlsystem verbaut. Neben Ölflex Steuerkabeln und vorverdrahteten Ölflex Connct Servomotorleitungen lieferte Lapp ein komplettes Paket von industriellen Datenübertragungslösungen. Das Paket umfasst folgende Komponenten: Etherline Cat.5 Datenübertragungskabel für die industrielle Vernetzung für Profinet Anwendungen, die zugehörigen Industrie-Steckverbinder Epic Data RJ45 und M12, Etherline Patchkabel und die Etherline Access Industrie-Switches U05T und U08T.

Kompakte Switches
Wenn alle Elektronikkomponenten, Kabel und Steckverbinder im Schaltschrank untergebracht sind, kann es ganz schön eng werden. Manchmal geht nicht mal mehr die Tür richtig zu. Falls nicht, ist oft der Switch schuld, der auf einer Hutschiene steckt und zu weit nach vorne herausragt. Da hilft nur noch Bastelei – oder ein besonders kompakter Switch von Lapp. Die neuen Etherline Access Switches für Profinet von Lapp sind so kompakt, dass sie in dezentrale Maschinenschaltschränke passen. Die Switches gibt es in verschiedenen Versionen, Managed mit vier, acht und 16 Ports sowie Unmanaged mit fünf, acht und 16 Ports. Die Switches sind Made in Germany und für den Einsatz im rauen Industrieumfeld ausgelegt, etwa mit einem weiten Temperaturbereich von -40 bis +75 °C.

Know-how und kurze Lieferzeiten

„Wir haben Lapp als Lieferanten vorgeschlagen, weil wir davon überzeugt waren, dass die Qualität und breite Produktpalette die besonderen Anforderungen von Polin bei diesem Projekt mit Sicherheit erfüllen würden“, sagt Massimo Urbani, Eigentümer von Automation System. Die Gründe: Zum einen sei Lapp für die hohe Qualität und Langlebigkeit seiner Produkte bekannt. Zum anderen konnte das Unternehmen zu allen geforderten Komponenten überzeugende Lösungen anbieten, auch bei der industriellen Datenübertragung. Urbani: „Die ausführliche Beratung bei der Auswahl der geeigneten Komponenten bringt uns einen echten Mehrwert.“ Ein weiteres Plus war laut Urbani die Möglichkeit des Online-Kaufs mit sehr kurzen Lieferzeiten. Das verkürze die Zeit bis zur Markteinführung einer neuen Anlage. Umfangreiche Zertifizierungen (IEC/EN, UL/UR, CSA, EAC) garantierten zudem die sofortige Einsatzfähigkeit in verschiedenen Anwendungen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie.

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